Jülich - NoiseLess-Konzert: Andächtige Stille bei Eric Claptons „Tears in Heaven“

NoiseLess-Konzert: Andächtige Stille bei Eric Claptons „Tears in Heaven“

Von: mio
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Die Band „John B. Finest“ präsentiert in der Kneipe des Kulturbahnhofs zum „Weihnachts-NoiseLess“ neben eigenen Titel vor allem Songs von Eric Clapton. Foto: Mira Otto

Jülich. Bei der Weihnachtsausgabe der Kleinkunstmusikreihe NoiseLess hat die fünfköpfige Band „John B. Finest“ durch den Abend geführt.

Mit „Talk to me baby“ von Kenny Wayne Shepherd wurde das Konzert eröffnet. Während der folgenden Songs stellte Gitarrist und Sänger Hans „John“ Bülow die Bandmitglieder vor. Durch die dann gespielten Soloeinschübe lernte das Publikum Gregor Kess (Keyboard), Leo Schwan (Gitarre), Josef Derwall (Bassgitarre) und den „Neuimport“, wie Bülow Berthold Meyer vorstellte, am Schlagzeug kennen.

Dabei brachten die Tonkünstler ihre Interpretationen im Musikstil des Blues zu Gehör. Neben eigenen Titeln wie „You have got to go“ hatte die Gruppe zahlreiche Cover mit im Gepäck. Darunter besonders Songs von Eric Clapton wie „Tears in Heaven“ und „Pretending“.

Dabei ist „John B. Finest“ in puncto Eric Clapton sehr nah am Original. Dazu sagte Hans Bülow: „Mir wird häufig gesagt, dass meine Stimme der Claptons sehr ähnlich ist.“

Nach einer guten halben Stunde gespielter Musik gab es auf der Bühne einen stilistischen Wechsel. Um sich dem Stil der NoiseLess-Reihe anzupassen, wechselten die Musiker von den E-Gitarren auf Akustikgitarren und verstärkten diese nur leicht. Damit entsprachen sie den Unplugged-Stil, der die NoiseLess-Reihe prägt. Mehr noch nahmen sie, der Wohnzimmeratmosphäre der Kleinkunstmusikreihe zuliebe, auf der Bühne in der Kneipe des Kulturbahnhofes auf Stühlen Platz.

Darüber hinaus versetzte die Titelauswahl das Publikum stimmungsmäßig in eine seichte Achterbahnfahrt. Klatschten die Zuhörer bei schnelleren Liedern mit starken Rhythmus mit, griff bei emotionaleren Songs wie beispielsweise „Tears in Heaven“ melancholische Andacht im nun ruhigen Zuschauerraum um sich. Der anschließende Applaus im Nachhinein war umso lauter.

Mit „John B. Finest“ fand das letzte NoiseLess 2017 statt. „Wir blicken auf ein Jahr voller Highlights zurück“, zog Virginia Lisken, die Veranstalterin der Musikreihe, ein durchweg programmatisch-positives Fazit.

2018 erwartet die Besucher neben den „Gambrinus“, die unter anderem Irish Folk spielen, und Tom Drost an der Querflöte, eine musikalische Reise durch London mit „Thin Crow“.

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