NoiseLess: Erstes A cappella-Konzert

Von: mio
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Mit „5 to remember“ war bei der NoiseLess-Reihe zum ersten Mal eine A cappellla-Gruppe zu Gast. Foto: Mira Otto

Jülich. Weihnachtlich wurde es bei der Jülicher NoiseLess-Musikreihe, als das Quintett „5 to remember“ die Bühne der Kuluturbahnhof-Kneipe betrat. Mit der Gruppe waren zum ersten Mal A cappella-Musiker in der Konzertreihe zu Gast.

„Es ist für mich reizvoll, innerhalb von a cappella einen Song neu zu kreieren. Das fasziniert mich seit meiner Kindheit“, sagte „5 to remember“-Mitglied Silvia Engels, die stimmlich auf der Bühne die Tonbereiche Alt, Sopran sowie Mund-Perkussion abdeckt, und Reiner Kühl (Tenor) führte fort: „Dabei gibt es sehr unterschiedliche Möglichkeiten, mit der Stimme Songs zu interpretieren.“ Besonders wichtig sei hierbei, die neuen Arrangements den Stimmen innerhalb der Gruppe anzupassen, erklärte Ulrike Trost (Alt und Sopran) weiter, die mit Manfred Brass (Bass) und Reiner Lübbers (Bariton) „5 to remember“ vervollständigt.

Auf der Bühne boten die Musiker während des Weihnachts-NoiseLess ein vielseitiges Programm mit Songs aus aller Welt. Neben einer, von der A capella-Gruppe „Pentatonix“ inspirierten, Interpretation von „Somebody that I Used to Know“ brachte „5 to remember“ auch eigene Neukompositionen wie ein Arrangement zu „Misty Mountains“ des „Hobbit“-Filmsoundtracks zu Gehör.

Besonders bei der gesanglichen Darbietung der Tonkünstler ist der möglichst hohe Verzicht auf technische Hilfsmittel. „Wir benutzen die Mikrofone nur aus lautliche Verstärker unserer Stimme. Auf Verfremdungseffekte, die viele andere A cappella-Musiker heutzutage nutzen, verzichten wir“, sagte Silvia Engels.

„A cappella bei NoiseLess ist gewöhnungsbedürftig, aber, wenn man reingehört hat, ist es sehr interessant und gelungen“, sagte die Besucherin des Konzerts Brigitte Stäbler, die in gemütlicher Runde zusammen mit den anderen Zuhörern den Auftritt der Fünf mit reichlich Applaus honorierte.

Das abgelaufenen NoiseLess-Jahr bilanzierte Veranstalterin Virginia Lisken zufrieden: „Hinter uns liegen viele tolle Auftritte mit guten Musikern. Nächstes Jahr werden wir ein Konzert mehr anbieten und in der Regel die Veranstaltung immer mittwochs stattfinden lassen.“ Im nächsten Jahr findet auch ein Youngster-NoiseLess seinen Platz in der Kleinkunst-Musikreihe, bei dem die Nachwuchskünstler der Region ihre Musik präsentieren werden.

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