Noch nicht ganz auf der schnellen Daten-Autobahn

Von: ojo
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Linnich. Es gibt sie noch, die Ortsteile im Stadtgebiet Linnich, die keinen Zugang zur schnellen Datenautobahn haben. Sie sollten unbedingt in die Förderung aufgenommen werden, die der Kreis Düren beim Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur beantragen will, hatte die Linnicher CDU-Fraktion in der jüngsten Sitzung des Stadtrates beantragt.

Unter dem Begriff „schnelles Internet im ländlichen Raum“ sollte auch in den bisher unterversorgten Gebieten eine Übertragungsgeschwindigkeit von 50 MBit/sec erreicht werden.

Ungeachtet der Tatsache, dass die Linnicher Verwaltung schon vor dem Antrag der CDU tätig geworden war und beim Kreis Düren die unterversorgten Bereiche Welz und Hottorf zur Förderung angemeldet hatte, gibt es offensichtlich weit mehr „weiße Flecken“ im Stadtgebiet. Im Neubaugebiet Gevenich und in einigen Randlagen, so Henry Hüttner von den Bündnisgrünen, würden Übertragungsraten von nur 12 MBit/sec erreicht statt der 50 MBit/sc, die NetAachen mit der flächendeckenden Verlegung von Glasfaserkabeln versprochen hatte. Beigeordneter Hans-Josef Corsten rückte gerade. Das Problem läge nicht unbedingt bei NetAachen, sondern bei der Telekom und deren Kabelverzweigern (KVZ). Wo das schnelle Glasfaserkabel mit den herkömmlichen Kupferkabeln verbunden wird, geht die Übertragungsrate „in den Keller“. Corsten: „Wenn die Telekom sich nicht bewegt, haben wir Probleme.“ Corsten malte indes nicht schwarz. „Im Vergleich zu anderen Gebieten sind wir in Linnich flächendeckend gut versorgt.“

Die gilt allerdings nicht im Mobilfunkbereich. Achim Grün, CDU-Fraktionsvorsitzender, hatte festgestellt, dass zwischen Gevenich und Hottorf der Mobilfunkempfang in den gängigen Netzen „sehr schlecht“ sei. Katharina Adams (CDU) setzte noch einen drauf: „In Kofferen ist, egal wo man steht, überhaupt kein Empfang.“ Nachfragen bei den Anbietern wird die Stadtverwaltung können. Ob die Bitte um Verbesserung des Mobilfunknetzes allerdings empfangen wird, dürfte nicht allein eine Frage der Technik sein.

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