Nikolaus verteilt kleine Gaben

Von: ptj
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Bei Lichterkettenatmosphäre in neuem Flair: Dicht drängen sich die Menschen zur Titzer Weihnachtsmarkteröffnung. Foto: Jagodzinska

Titz. Zwei Jahre vor seinem Silberjubiläum erlebte der Titzer Weihnachtsmarkt eine deutliche Attraktivitätssteigerung, die Verlegung vom Rathausvorplatz in die Marktstraße im historischen Titzer Ortskern.

Seit einigen Jahren hatte Ortsvorsteher und Vorsitzender der Vereinigten Vereine, Norbert Schiffer, auf diesen Ortswechsel hingearbeitet und dabei von Bürgern, Vereinen und der Gemeinde selbst reichlich Unterstützung erfahren.

Mitten in der alten Titzer Befestigungsanlage, bei Glühwein und Lichterkettenatmosphäre eröffnete Bürgermeister Jürgen Frantzen am Nikolaustag den Markt, direkt vor dem Geburtshaus von Heinrich Joppen.

Dieser hatte gemeinsam mit Theo Hamacher in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts viel aus der Titzer Historie herausgeschöpft und festgehalten. Viele Details hielt der Titzer Heimat- und Geschichtsverein bei „geöffneter Tür” in seinem Archiv im alten Spritzenhäuschen hierzu bereit.

Vor der offiziellen Eröffnung lobte der Bürgermeister das „große Potential des neuen Standortes”. Der Markt dürfe in den nächsten beiden Jahren gerne bis zur Pfarrkirche wachsen. Frantzen zitierte den Kinderbuchautoren Rolf Krenzer in seinem Gedicht „Wann fängt Weihnachten an?”: Unter anderem dann, wenn „der Habewas mit dem Habenichts teilt und wenn der Laute bei dem Stummen verweilt”.

Schon jetzt zählten insgesamt 39 Stände zum reichhaltigen Angebot, inklusive Cafeteria des Sportvereins, Reibekuchenstand des Fördervereins Hallenbad Titz und Feuerwehrauto der Freiwilligen Feuerwehr zu Besichtigungszwecken.

Dicht drängten sich die Besucher zwischen Spritzenhaus und Bungstraße, lauschten der musikalischen Eröffnung durch „Pro Musica” als Stammgäste des Weihnachtsmarktes unter Leitung von Elena Kelzenberg und flanierten über den Markt. Dort trafen sie eine Auswahl aus dem reichhaltigen Angebot von weihnachtlichen Gestecken, Schmuck, Handarbeiten, Spielwaren oder Büchern, kosteten Zwiebel- oder Reibekuchen und Glühwein oder Punsch.

Der Nikolaus in Gestalt von Peter Mockel verteilte kleine Gaben an die Kinder, mit Nikolausmütze war ebenfalls der stellvertretende Bürgermeister Dieter Tambour unterwegs.

Am Nachmittag stand ein kleines Konzert auf dem Programm: Claudia Breuer aus Titz gab eine begeisternde Kostprobe aus ihrem breit gefächerten Repertoire aus Musical, Rock, Pop, Jazz, Swing und a-capella-Stücken, das sie als leidenschaftliche Sängerin in verschiedenen Bands und Gruppen zu Gehör bringt.

Besonders erfreut über das Interesse am neuen Standort war Initiator Norbert Schiffer, der spätestens zum Silberjubiläum einen zweitägigen Weihnachtsmarkt plant. Dieser soll am Samstag mit einem gemütlichen Beisammensein in weihnachtlicher Atmosphäre beginnen.
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