Niederzierer Zeittafel: Vom Prümer Urbar bis in die Gegenwart

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Der Heimat- und Geschichtsverein präsentierte mit Bürgermeister Hermann Heuser (2.v.l) und Verleger Bernd Hahne (r.) die von Helmut Krebs (vorne) überarbeitete „Zeittafel zur Niederzierer Geschichte“. Foto: Abels

Niederzier. Von „A“ wie Abwasserzweckverband bis „Z“ wie Zier – die neuaufgelegte und erweiterte „Zeittafel zur Niederzierer Geschichte“ bietet einen umfassenden Überblick von der ersten urkundlichen Erwähnung des Weilers Berg im Prümer Urbar anno 871 bis ins Jahr 2000. Das neue Buch des Heimat- und Geschichtsvereins Niederzier basiert auf den 1996 vorgelegten Heimatforschungen des verstorbenen Peter Marx, die Ernst Steffens digitalisiert und Helmut Krebs akribisch aufgearbeitet hat.

„Ich bin auf so viele Aspekte gestoßen, die ergänzt werden mussten, dass wir uns zu einer Neuauflage des Buches entschlossen haben“, betonte Helmut Krebs bei der Präsentation des Buches.

Vor allem wurden alle Daten auch mit Quellen- und Literaturangaben versehen, so dass die neue Zeittafel wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. „Ich habe jedes Ereignis noch einmal hinterfragt und mit historischen Quellen belegt“, erklärte Krebs, warum die Arbeit an der Neuauflage fast zehn Jahre gedauert hat. Entstanden ist ein 280 Seiten starkes Werk, das umfassende Kenntnisse über den Ort Niederzier vermittelt und zahlreiche historische Aufnahmen aus dem alten Niederzier enthält.

„Seit der kommunalen Neugliederung 1972 haben aber auch Ereignisse aus den übrigen Orten der Gemeinde Aufnahme in die Zeittafel gefunden“, erklärt Krebs. „Allerdings wird es eine gesonderte Aufgabe sein, für jeden Ort der Gemeinde eine eigene Datensammlung zu recherchieren.“

„Das Buch ist ein Muss für jeden Niederzierer, der sich für Geschichte interessiert“, betonte Bürgermeister Hermann Heuser bei der Vorstellung im Rathaus, dessen Geschichte in der Zeittafel natürlich nicht fehlen darf und ausführlich beschrieben wird. Helmut Krebs hat dem Werk auch ein kombiniertes Sach-, Personen- und Ortsregister beigefügt, das dem Leser das Nachschlagen bestimmter Ereignisse erleichtert. „Ich würde mir wünschen, wenn Sie die Arbeit fortsetzen würden“, gab Heuser dem Heimat- und Geschichtsverein noch mit auf den Weg, bevor er die ersten Exemplare der Zeittafel orderte.

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