Nicht alles gelingt zum 40. Geburtstag

Von: Kr.
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Die Rur-Eifler und der Nikolaus sorgten für weihnachtliches Flair auf dem Jülicher Weihnachtsmarkt. Die Mellowtone-Jazzband kam gar nicht erst durch.
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Auf der schneebedeckten Fläche des Jülicher Schlossplatzes kam das Feuerwerk zum 40. Geburtstag des Weihnachtsmarktes noch einmal so gut zur Geltung. Foto: Kròl

Jülich. Die meisten Menschen wünschen sich ja ein bisschen Schnee zur Weihnachtszeit, damit der Besuch des Weihnachtsmarktes möglichst romantisch wird. Stimmungsvoll und weihnachtlich war es dann auch, als die Werbegemeinschaft Jülich zur langen Einkaufsnacht eingeladen hatte und gleichzeitig 40 Jahre Jülicher Weihnachtsmarkt feiern wollte.

 Alle Hebel waren in Bewegung gesetzt worden, um daraus ein schönes Fest zur Einstimmung auf Weihnachten zu machen. Der Nikolaus war mit seinem Schlitten gekommen, doch damit ging es auch schon los. Es war zu glatt auf Jülichs Straßen für die Pferde des Heiligen Manns und so mussten sie schnell wieder zurück in ihren Himmelsstall. „Das Risiko war einfach zu groß“, bedauerte Wolfgang Hommel, Vorsitzender der Werbegemeinschaft.

Doch nicht nur für die Pferde waren es an diesem Freitag, der heftige Schneefälle gebracht hatte, zu glatt. Die Mellowtone Jazzband, die man eingeladen hatte, musste absagen. Ihnen war der Weg auf den verschneiten Straßen von Köln nach Jülich zu weit und zu gefährlich.

Ähnlich dachten auch viele Besucher und Käufer. Sie scheuten den Weg in die Stadt, und so blieb der Trubel in der Fußgängerzone und auf der Kölnstraße aus. Das ist wohl ein klassischer Fall von „höherer Gewalt“.

Ladenschluss vor 21 Uhr

Für viele Geschäftsinhaber lohnte es sich einfach nicht, ihren Laden offen zu halten. Viele schickten ihre Angestellten deshalb früher nach Hause und schlossen lange vor 21 Uhr.

Auf dem Weihnachtsmarkt allerdings hatten sich schon zahlreiche Besucher eingefunden. Sie genossen sichtlich die Idylle, denn unter der dicken Schneedecke wirkten die Buden und Stände wie verzaubert. Hier war auch wieder der Nikolaus zu finden, der zu Fuß den großen und kleinen Kindern Leckereien schenkte. Die „Rur-Eifler“ wie sich das Bläserquartett getauft hatte, zogen über den Markt und erfreuten die Besucher mit weihnachtlichen Klängen. An den Glühweinständen herrschte reger Betrieb.

Zum einen tat es gut, sich mit einem heißen Getränk aufzuwärmen, zum anderen wollten sich die Gäste die Zeit bis zum Feuerwerk verkürzen, dem Höhepunkt des Geburtstagsfestes. „Wir haben uns natürlich im Vorfeld erkundigt, ob wir das Feuerwerk überhaupt zünden können. Sowohl das Ordnungsamt als auch die Pyrotechniker haben grünes Licht gegeben“, erklärte Wolfgang Hommel, der sichtlich erleichtert war, dass wenigsten dieser Programmpunkt ungehindert über die Bühne gehen konnte.

Von der Zitadelle aus gezündet, strahlte es über die schneebedeckte Fläche des Schlossplatzes noch einmal so schön und tauchte für Minuten Platz und Zitadelle in ein märchenhaftes Licht. Die Werbegemeinschaft hatte sich das Feuerwerk ordentlich ‘was kosten lassen. Die Zuschauer wussten es zu schätzen und sparten daher nicht mit Applaus.

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