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New Orleans Jazz von heute im Palmengarten

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:
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Sie wussten zum Auftakt der Konzertreihe 2014 des Jülicher Jazzclubs voll und ganz zu überzeugen: die Band Echoes of Nalins.

Jülich. „New Orleans Jazz von heute.“ So beschreibt Hans Peter Schüller die Musik, die er mit seiner Band Echoes of Nawlins zelebriert. Regelmäßig ist die Truppe, die sich 2005 gegründet hat, dann auch in New Orleans zu Gast, um von den Brassband-Musikern dieser Stadt zu lernen.

Auch sie, die stets die klassische Form des New Orleans Jazz pflegten, haben sich mittlerweile von Bebop-Pop-Funk und Soul inspirieren lassen und dem Jazz einen völlig neuen Groove gegeben.

Offener, facettenreicher und undogmatischer wurde diese Musik, die vor allem von der Dirty Dozen Brassband geprägt worden ist. Diese Brass-Band aus New Orleans/Louisiana, 1977 gegründet, tourt auch heute noch durch Europa. Auf dem 2012 veröffentlichten Album „Twenty Dozen“ 1 findet sich auch ein Cover von Rihannas Smash Hit „Don‘t Stop The Music“. Die Gruppe aus Louisiana ist dann auch die großen Vorbilder von Echoes of Nawlins, die dennoch ihren eigenen Stil nicht vernachlässigen.

Wenn Johannes Vos (Bass), Gerd Breuer (Drums), Hp Schüller (Piano), Dahn Thai (Saxophon) und Susanne Riemer (Trompete) loslegen, hält es niemand auf den Stühlen. Und so war es auch im Palmengarten des Technologiezentrums, wo das Quintett die Konzertreihe 2014 des Jülicher Jazzclubs gleich mit einem Paukenschlag eröffnete.

Entsprechend gut aufgelegt war auch das sachkundige Publikum, das nicht mit Zwischenapplaus sparte und schon bald Wünsche an die Musiker äußerte. Mit Stücken wie „Tipitina“, „Jambalaya“, „Big Chief“, „I‘m walkin“, „All over now“ spielten sich in die Herzen des Publikums. „Diese Musik kann man nur mit Profis machen“, gestand dann auch Bandleader HP Schüller. Schnell musste man ihm Recht geben. Es war ein gut eingespieltes und harmonisches Ganzes, das da auf der Bühne stand, doch jeder einzelne der fünf Musiker hatte auch als Solist eine besondere Klasse.

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