Linnich - Neujahrsturnier: Neunmeterschießen bringt die Entscheidung

Neujahrsturnier: Neunmeterschießen bringt die Entscheidung

Von: Kr.
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Germania Lich-Steinstraß (mit rotem Streifen) besiegte den SV Eilendorf mit 4:3. Bei der Siegerehrung gratulierten Bürgermeister Wolfgang Witkopp und Ulrike Vermeeren, die Vorsitzende des SV Linnich (rechts) sowie Ortsvorsteher Alfons Batsch und Marion Schunck-Zenker (links). Foto: Kròl
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Mit seinen tollen Paraden trug Germanen-Keeper Flo Leipertz zum Erfolg seiner Mannschaft bei. Foto: Kròl

Linnich. Das Finale des 29. Neujahresturniers des SV 1907 Linnich war eine sehenswerte Neuauflage des Vorjahres mit einer tollen Kulisse und vielen Toren. Cupverteidiger SV Eilendorf traf auf Germania Lich-Steinstraß. Die Germanen nahmen erfolgreich Revanche und siegten nach Neunmeterschießen mit 4:3.

Dem Showdown in der gut besuchten Sporthalle am Bendenweg war ein von Taktik, Disziplin und Fairness geprägtes Endspiel vorausgegangen. Der Anpfiff von Schiedsrichter Tobias Milke war noch nicht ganz verklungen, da schlug es schon im Kasten der Eilendorfer ein. Seyit Ceylan nutzte mit seinem Treffer einen Blackout des Mittelrheinligisten eiskalt aus.

Beide Mannschaften erspielten sich im weiteren Verlauf klare Möglichkeiten. Dabei hätten die Blau-Weißen aus dem Möhnewinkel schon nach wenigen Minuten nachlegen müssen. Auf der anderen Seite trafen die Eilendorfer zweimal das Aluminium, und einmal klärte Germanen-Torwart Florian Leipertz sensationell. In der Schlussphase wurden die Eilendorfer immer stärker und setzten ihren Gegner unter Druck. So kam es, dass in der letzten Spielminute Nathan Ndombele den verdienten Ausgleich erzielte.

Beim abschließenden Neunmeterschießen hatte der Landesligist aus Lich-Steinstraß die besseren Nerven, und so durften die Germanen zu guter Letzt ihren Sieg bejubeln. „Unsere Mannschaft hat während des gesamten Turniers eine tolle Einstellung an den Tag gelegt und letztendlich verdient gewonnen. Ich hoffe, das dieser Erfolg uns auch Impulse die zweite Saisonhälfte gibt“, freute sich Co-Trainer Marcel Neunfinger über den Turniersieg seiner Schützlinge.

Auf der anderen Seite meinte SV-Coach Achim Rodtheut: „ So ist es halt im Hallenfußball. Da liegen Sieg und Niederlage oft eng beieinander. Die Leistung der Mannschaft war ok, aber wir hätten im Finale etwas kaltschnäuziger spielen müssen. Wir hätten auch gerne in diesem Jahr den hässlichsten Pokal der Welt mit nach Hause genommen.“

Wie eng der Leistungsstand der Mannschaften beieinander lag, zeigte das Spiel um Platz drei. Auch zwischen der SG Würm-Lindern und dem Kohlscheider BC fiel die Entscheidung erst im Neunmeterschießen. Der spielstarke Kreisligist von der Wurm setzte sich am Ende mit 5:4 gegen den Landesligisten aus Kohlscheid durch. Nach der regulären Spielzeit stand es in der sehr schnellen und bis zur letzten Sekunde spannenden Begegnung 2:2. Zur abschließenden Siegerehrung überreichte Ulrike Vermeeren, die Vorsitzende des SV Linnich, den Siegerpokal und die Prämie an Seyit Ceylan, den Kapitän von Germania Lich-Steinstraß.

Auch die platzierten Mannschaften gingen nicht leer aus. Die Vorsitzende dankte der Stadt Linnich, allen Aktiven, den zahlreichen Helfern und mit Niclas Pracht, Bernhard Przybylski, Fatih Car und Tobias Mielke den Schiedsrichtern für ihren Einsatz.

Den Aktiven gratulierten Bürgermeister Wolfgang Witkopp und Ortsvorsteher Alfons Batsch sowie Marion Schunck-Zenker. „ Das war ein tolles Turnier, mein Dank gilt nicht nur den Spielern und Schiedsrichtern, sondern auch dem SV Linnich, der das Turnier in den vergangenen drei Wochen bravourös organisiert hat“, sagte Bürgermeister Witkopp.

Vor dem Finaltag der Senioren fanden noch zwei Turniere statt. Am Freitag mussten die C-Junioren ran. Hier siegte Concordia Haaren nach Neunmeterschießen gegen den BC Oberzier mit 4:2. Am Samstag stand ein Hallenturnier für Freizeitmannschaften auf dem Plan. Auch hier fiel die Entscheidung nach Neunmeterschießen. Es siegten die Kicker von „Rurdorf Inferno“ mit 5:4 über das Team „Most Hated“.

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