Linnich - Neujahrsempfang der Linnicher Liberalen

Neujahrsempfang der Linnicher Liberalen

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Der Vorstand der FDP Linnich hieß zahlreiche Ehrengäste zu seinem Neujahrsempfang im Heimatmuseum willkommen. Foto: Kròl

Linnich. Zu ihrem Jahresempfang hatte die FDP Linnich ihre Mitglieder, Freunde und Vertreter der Vereine ins Heimatmuseum eingeladen, und trotz Glatteis waren zahlreiche Gäste auch gekommen. Aus den Niederlanden war Jacques Michel Bloi angereist, aus Jülich der FDP-Kreisvorsitzende Alexander Willkomm.

Die Kandidatin des Kreises Düren für die Bundestagswahlen, Katharina Kloke, war gekommen sowie aus Merzenich der Kandidat für die im Mai anstehenden Landtagswahlen, Klaus Breuer. Nachdem der Vorsitzende der Linnicher Liberalen, Patrick Schunn, die Gäste begrüßt, ein Resümee für das Jahr 2016 und einen Ausblick auf das Wahljahr 2017 gewagt hatte, überließ er seinem Ehrengast aus Merzenich das Wort.

„Ein Frohes NRW 2017“ war das Schlagwort, das Breuer mit Blick auf die Landtags- und Bundestagswahlen in diesem Jahr aufgriff. Mit großen Hoffnungen gehe er in dieses Jahr, in dem die Bürger wieder einmal Gelegenheit hätten, Politik aktiv mit zu gestalten. „Diskutieren Sie mit, gestalten Sie mit, gehen Sie zur Wahl“, forderte er auf.

Er umriss kurz die Ziele, die sich die FDP in NRW stellt, denn nach Meinung der Partei steht dieses Land so schlecht da wie nie zuvor. Deshalb will er sich auch „einmischen“, wie Breuer formulierte. Ein großes Thema der FDP soll im Wahlkampf die Innere Sicherheit sein. Statt Ängste zu schüren, forderte er, geltendes Recht umzusetzen. Statt flächendeckender Videoüberwachung postulierte er mehr Personal und eine bessere Ausstattung für die Polizei.

Mehr Flexibilität und finanzielle Spielräume wünschte der liberale Landtagskandidat sich im Bereich der Wirtschaft, die sein Schwerpunktthema ist, für Familienbetriebe sowie bessere Rahmenbedingungen für gutes Wirtschaften. „In NRW sind Wirtschaft und Wachstum zum Erliegen gekommen. Wir dürfen nicht weiter Schlusslicht bleiben. Statt den vorhanden Wohlstand zu verwalten und zu verteilen, muss neuer Wohlstand geschaffen werden“, erklärte er.

Breuer sprach sich außerdem für den Klimaschutz aus, der sich allerdings an internationalen Vorgaben orientieren solle. Dabei sollten weiter ansteigende Strompreise unbedingt vermieden werden und im Bereich der Windenergie den Kommunen ihre Handlungsfreiheit zurückgegeben werden.

Ein weiteres wichtiges Thema war ihm die Schulbildung. Hier forderte er, Schüler im verantwortungsvollen Umgang mit den Neuen Medien zu schulen, digitales Lernen und Lehren voranzubringen und den Schulen mehr Gestaltungsfreiheit einzuräumen. Damit kam er zu den Gemeindefinanzen. Der Geldfluss vom Bund in die Kommunen müsse verbessert werden, und die Städte und Gemeinden in der Lage sein, ihren gestellten Aufgaben gerecht zu werden

Das integrierte Handlungskonzept (IHK), das im Frühjahr in Linnich in Angriff genommen wird, war Thema von Patrick Schunn. Kurz ging er auch auf den Terrorismus ein: „Der Terrorist kann uns nicht besiegen, außer wir lassen es zu.“

In gemütlicher Runde blieb man anschließend zusammen, führte intensive Gespräche und einen regen Gedankenaustausch.

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