Jülich - Neues Buch zeigt das alte Jülich auf 62 Zeichnungen

Neues Buch zeigt das alte Jülich auf 62 Zeichnungen

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Die Düsseldorfer Straße mit der alten evangelischen Kirche, Federzeichnung von Uwe Cormann aus seiner Veröffentlichung „So schön war Jülich“ (Titelabbildung unten). Foto: JGV

Jülich. Die Jülicher Bücherbörse (JüBüBö) findet am kommenden Sonntag, 22. Februar, bereits zum 27. Mal statt. Von 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr zieht das Pädagogische Zentrum des Gymnasiums Zitadelle Jülich wieder die Freunde der Geschichte des Jülicher Landes magnetisch an.

Mehr als 20 Anbieter erwarten die Besucher der Börse, die vom Jülicher Geschichtsverein, dem Museum Zitadelle Jülich und dem Förderverein Stadtbücherei Jülich veranstaltet wird. Ein besonderes Schmankerl hat der Jülicher Geschichtsverein vorbereitet: die Veröffentlichung „So schön war Jülich“ von Uwe Cormann.

Das 150 Seiten umfassende Buch bietet eine „romantisch visuelle Zeitreise durch Jülich vor der Zerstörung am 16. November 1944“, wie auf dem Titel zu lesen ist. Im Zentrum stehen 62 Federzeichnungen, die Uwe Cormann nach zeitgenössischen Postkarten und Fotografien geschaffen hat. Dabei sind in den einfühlsamen Darstellungen bekannter und weniger bekannter Orte in der Jülicher Innenstadt zusätzliche Informationen eingeflossen, die somit einen ganz persönlichen Blick auf das Jülich vor dem 16. November 1944 bieten.

Zudem hat Cormann seine Zeichnungen selbst arrangiert und kommentiert, wie der Geschichtsverein mitteilt. So nimmt er den Leser und Betrachter an die Hand und führt ihn auf drei „Wanderrouten“ durch die Stadt. Von der linken Rurseite mit dem Haus Hesselmann geht es über die Große Rurstraße und die südlichen Straßenzüge bis zum Neusser Platz. Es folgt ein Gang vom Walramplatz über den Marktplatz bis zur Wilhelmstraße, um abschließend die Stadt von Süden nach Norden, also von der Bongardstraße bis zum Propst-Bechte-Platz zu durchwandern. Hexenturm, Propsteipfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt, Landratsamt am Schwanenteich, Amtsgerichtsgebäude, Haus Reuschenberg, Altes Rathaus, Synagoge und evangelische Christuskirche sind nur einige der markanten Gebäude, denen man in den Zeichnungen Cormanns begegnet. Das für den JGV von Michael Greve und Barbara Scheidt bearbeitete Buch wird abgerundet von einem ausführlichen Literaturnachweis, der Interessierten das tiefere Einsteigen in die Jülicher Geschichte ermöglicht.

Das Buch ist auf der Bücherbörse am Sonntag, beim Jülicher Geschichtsverein und im örtlichen Buchhandel zum Preis von 18 Euro zu erwerben.

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