Jülich - Neuerwerbung für Jülicher Schirmer-Sammlung

Neuerwerbung für Jülicher Schirmer-Sammlung

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Der Vorstand des Fördervereins Museum Zitadelle Jülich hat die neue Schirmerstudie übergeben, von links nach rechts: Udo Zimmermann, Dr. Egon Vietzke, Marcell Perse, Prof. Wolfgang Marquardt, Heinz-August Schüssler. Foto: Bernhard Dautzenberg, Museum Zitadelle Jülich

Jülich. Der Förderverein Museum Jülich war blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 zurück. Die Verleihung des renommierten Minervapreises an Haus Overbach und das gelungene Engagement für die Finanzierung des notwendigen Eigenanteils des Museums Zitadelle zur Teilnahme am Restaurierungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen waren zwei Schwerpunkte.

Dazu kommt nun noch der Abschluss einer wichtigen Neuerwerbung für die Museumssammlung mit Hilfe der Ankaufsförderung des Landes.

Der Kauf hat eine lange Vorgeschichte. Als die Jülicher Experten 2014 das 42 x 54,8 cm Gemälde von 1839/40 im Kunsthandel entdeckten, waren sie sofort elektrisiert. Es ist Teil einer Serie von großen, bildmäßigen Freilichtstudien, die der in Jülich geborene Landschaftsmaler Johann Wilhelm Schirmer auf seiner Italienreise schuf. Mit einer lockeren Pinselführung und pastosem Farbauftrag gibt Schirmer den Blick von der Porta Sole in Olevano nach San Vito wieder.

Das pittoreske Bergdorf Olevano war im 19. Jahrhundert stark frequentiert. Er lag auf der Route von vielen deutschen und europäischen Künstlern, die das malerische Umland von Rom erkundeten. Johann Wilhelm Schirmer entwickelte sich nach seiner Italienreise zu einer Schlüsselfigur für die Landschaftsmalerei im 19. Jahrhundert. Das Gemälde markiert eine wichtige Phase seiner künstlerischen Entwicklung.

Die Jülicher Sammlung wird durch die Studie sehr prägnant bereichert. Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes habe durch einen 50-prozentigen Zuschuss den Ankauf durch den Förderverein Museum ermöglicht, schreibt der Verein.

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