Lich-Steinstraß - Neuer Vorstand will Germanias finanzielle Lage in den Griff kriegen

Neuer Vorstand will Germanias finanzielle Lage in den Griff kriegen

Von: tm
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Lich-Steinstraß. Mit einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat der Fußball-Verein Germania Lich-Steinstraß gerade noch mal „die Kurve gekriegt“ und die Weichen in eine hoffentlich ruhigere Zukunft gestellt. Nunmehr gibt es einen neuen Vorstand, der noch vor Karneval zu seiner ersten Sitzung zusammentreten wird.

Der vor vielen Jahren aberkannte Status der Gemeinnützigkeit, zahlreiche interne Querelen, eine angeschlagene bis marode Finanzsituation und sportlich der Abstieg aus der Mittelrheinliga in die Bezirksklasse sind ein paar historische Eckpunkte.

Doch allen Schwierigkeiten zum Trotz wurde und wird im „Möhnewinkel“ Fußball gespielt, und in der Not zeigte sich auch, dass der Verein immer noch einen großen Kreis von Förderern, Mitstreitern und Helfern hat.

„Ich habe noch nie in Lich-Steinstraß eine so gut besuchte Mitgliederversammlung gesehen“, erklärte der neue Vorsitzende Michael Breuer mit einiger Genugtuung.

Immerhin eröffnete Klaus Hess, der bis dato amtierende zweite Vorsitzende, die Versammlung. Ihm war – juristisch gesehen – ein Rederecht zugesichert worden, was ein Schlaglicht auf die angespannte Ausgangssituation wirft. Unter Beobachtung der LSB-Vertreters Peter Kettler verlief der Abend jedoch entspannt. Vielleicht rief der Nachruf auf den verstorbenen Heribert Königs auch alle dazu auf, konstruktiv die Probleme anzugehen.

Nachdem sich Bürgermeister Axel Fuchs von der Versammlung das Recht zur Leitung der Wahl des Vorstandes gesichert hatte, ging es ganz schnell: Ohne Gegenkandidaten gewählt wurden Michael Breuer zum neuen Vorsitzenden, Florian Massmann zu seinem Stellvertreter, Silvia Massmann zur Kassiererin, Florian Leipertz zum Geschäftsführer und Chris Schiefer zum Obmann.

„Ich wünsche mir sehr, das vergangene Szenario nicht wieder erleben zu müssen“, fasste der Vorsitzende die Vergangenheit in wenige Worte zusammen und fügte für die Zukunft gleich hinzu: „Wir wollen den Verein wieder in gewohnten Bahnen sehen.“

Dazu steht am Anfang eine neue Vereinssatzung, die alte von 1960 hat endgültig ausgedient. Das Ziel ist die Gemeinnützigkeit als Grundlage der Vereinsarbeit. Aber auch Kaderplanungen für die erste und zweite Mannschaft, die Trainerfrage und die Sportwoche stehen auf der Arbeitsliste des Vorsitzenden ganz oben.

„Uns unterstützen sehr viele Menschen im Hintergrund, ich bin zuversichtlich, dass wir Erfolg haben werden.“

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