Neuer Vertrag: RWE sorgt weiter für Energie in Titz

Von: ptj
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Durch die Leitungen von „regionetz“ in der Gemeinde Titz fließt weiter Strom von RWE und EWV. Foto: Stock/imagebroker
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Vertragsunterzeichnung in Titz: (v.l.) Beigeordneter Christian Canzler, Bürgermeister Jürgen Frantzen, Manfred Schröder (EWV), Rainer Hegman, Dr. Heinz-Willi Mölders und Hans Fabelje (alle RWE). Foto: Jagodzinska

Titz. Die Tinte unter dem Vertrag ist getrocknet: Für 20 weitere Jahre versorgt RWE die Landgemeinde Titz mit Strom. Mit knapp 70 Ortsnetzstationen, rund 70 Kilometern Mittelspannung, 110 Kilometern Niederspannung, etwas über 3000 Netzanschlüssen und 4500 Zählern ist die Energieversorgung für rund 8250 Einwohner in der gesamten Gemeinde Titz für die nächsten beiden Jahrzehnte sichergestellt.

„Wir haben die RWE als guten Partner wahrgenommen, gleiches gilt für die EWV. Auch die Verhandlungen wurden in ausgesprochen positiver Atmosphäre geführt“, betonte Bürgermeister Jürgen Frantzen. Die EWV Energie- und Wasser-Versorgungs GmbH ist für die Betreuung des Netzes vor Ort verantwortlich. Die Netzgesellschaft „regionetz“ kümmert sich als 100-prozentige Tochter der EWV um Ausbau und Betrieb des Stromnetzes.

Mit dem Konzessionsvertrag erteilt die Gemeinde dem Energieversorgungsunternehmen RWE das Wegerecht. Der Konzern darf öffentliche Straßen, Wege und Plätze zur Verlegung von Versorgungsleitungen in Anspruch nehmen und die Energieversorgung durchzuführen. Im Gegenzug verpflichtet sich das Unternehmen, eine sichere Energieversorgung zu gewährleisten und die vertraglich festgelegte Konzessionsabgabe an die Kommune zu zahlen. Der Unterzeichnung vorausgegangen war ein öffentlicher Wettbewerb für interessierte Energieversorgungsunternehmen um die Konzessionierung.

Nach intensiver Prüfung und Bewertung der eingegangenen Angebote entschieden sich Rat und Verwaltung zugunsten von RWE Deutschland. Der neue Vertrag enthält nach Angaben von Beigeordnetem Christian Canzler, der sämtliche Vorarbeiten für die Gemeinde geleistet hat, im Vergleich zum alten Verbesserungen: Dazu zählen der Wegfall von Baukostenbeteiligungen bei netzbedingten Arbeiten, sehr große Einflussmöglichkeiten mit Blick auf ein intelligentes Stromnetz (englisch: smart grid). Zudem wird nun auch Jackerath in die Versorgung einbezogen.

RWE verspricht außerdem mehr Transparenz gegenüber der Landgemeinde durch die Lieferung von Daten und Fakten.

EWV-Geschäftsführer Manfred Schröder betonte im Titzer Rathaus die wachsenden Anforderungen an die Stromnetze: „Die Solarzellen auf dem Dach, die Biogasanlagen der landwirtschaftlichen Betriebe und die Windparks machen die Strominfrastruktur der Zukunft wesentlich vielfältiger. Deshalb ist es nötig, das Netz ständig zu modernisieren und auszubauen.“

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