Neuer Trainer in großen Fußstapfen

Letzte Aktualisierung:
vorzehner-bu
Trainer Edin Durakovic (v.r.) vertraut den Neuzugängen Achmed Ergül, Ismail Acer, Klaus Hoffmann, Hikmet Altin, sowie knieend (v.l.) den A-Jugendlichen Oliver Becker, Dennis Büber und Haziri Sahid. Es fehlt Mohamed Aitogramme. Foto: hfs

Jülich. Der 35-jährige Fußballer aus Montenegro, Edin Durakovic, tritt, wie er selbst sagt, in große Fußstapfen. „Schließlich beerbe ich einen so bekannten Mann wie Peter Kosprd.”

Der Saisonstart mit dem 3:1-Sieg in Birkesdorf passte so richtig ins Konzept des neuen „Zehner”-Trainers. „Man weiß vor dem ersten Spiel nie, wie die Mannschaft drauf ist”, spielte Durakovic auf eine durchwachsene Vorbereitung an. Viele seiner acht Neuzugänge kamen erst in der letzten Woche in den Trainingsbetrieb.

„Jetzt,” sagte Durakovic, der vorher elf Jahre lang für die Borussia aus Freialdenhoven die Fußballstiefel schnürte, „bekommt die Mannschaft so langsam ein Gesicht.” Dies erleben die heimischen Fans morgen ab 15 Uhr beim Heimauftakt gegen den SV Welldorf-Güsten. „Natürlich möchte ich gewinnen, wir werden alles daransetzen, damit die drei Punkte bei uns im Stadion bleiben.” Für ihn zählen Mannschaften wie Rurdorf, Schwarz-Weiß Düren oder Arnoldsweiler II zu den Favoriten.

Erklärtes Ziel des SC Jülich 1910/97 ist der direkte Wiederaufstieg. „Natürlich willst du als Fußballer jedes Spiel gewinnen. Aber das wollen die anderen auch. Wenn es klappt, freue ich mich.”

Die Spielstärken der neu formierten Mannschaft sieht der Trainer in ihrer Vielseitigkeit. „Einige Stammspieler blieben, gute und junge Akteure müssen eingebaut werden. Wir haben viele Jugendliche, denen man anmerkt, dass sie alles geben wollen.” Darauf baut Durakovic, der selbst in der Abwehrreihe aktiv sein wird. „Ich habe die Erfahrung und will diese an die junge Mannschaft weitergeben.” Er vertraut darauf, „dass unsere Fans uns immer in den Spielen unterstützen. Auch wenn wir einmal eine schlechte Vorstellung abgeben. Aber wir wollen immer der Beste sein.”

Kader SC Jülich 1910/97:

Tor: Dirk Räder, Haxa Blehrim, Moritz Jansen.

Abwehr: Calistan Celcuk, David Wick, Edin Durakovic, Stefan Hoffmann, Thomas Dymowski, Hikmad Altin.

Mittelfeld und Angriff: Sergio Ascione, Serkan Türkmen, Patrick Pieczacek, Daniel Sowinski, Denis Bübber, Tahsin Simen, Mohamed Aitogramme, Thomas Hoffmann, Oliver Becker, Elqudo Patro, Daniel Dasilva.

Trainer: Edin Durakovic

Abgänge: Giovanni Ascione, Frank Bauer, Andreas Kraus, Michael Hermanns, Christopher Roloff (alle FC 06 Rurdorf).
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert