Jülich - Neuer Kanal wegen der Störzone: „Jülicher Sprung” sorgt für Ärger

Neuer Kanal wegen der Störzone: „Jülicher Sprung” sorgt für Ärger

Von: hfs.
Letzte Aktualisierung:
störzone-bu
Witterungsbedingt ruhen im Moment die Arbeiten am neuen Kanal am Jülicher Rurdamm. Abgeschlossen werden soll die Maßnahme bis Mai. So lange bleibt auch die„ Freibadbrücke” gesperrt. Foto: hfs

Jülich. Dass die Stadt Jülich von tektonischen Störzonen durchkreuzt wird, ist eine altbekannte Tatsache. So ist denn auch der „Jülicher Sprung” im Bereich Aachener Straße/Ellbachstraße bekannt.

Dieser sorgt seit Jahren dafür, dass der Abwasserkanal in Richtung Kläranlage ein Gegengefälle bekommt und nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert.

Jahrelange Planungen mündeten nun in der Maßnahme, die Ende vergangenen Jahres am Rurdamm begonnen wurde, aber noch sicherlich bis Mai andauern wird.

Es ist einfach gesagt die Beseitigung eines Bergschadens. Als solcher ist er anerkannt, und als solcher wird er auch von RWE Power beseitigt. Es bedurfte eines langen Planungszeitraumes, ehe grünes Licht gegeben wurde. Viele Behörden - darunter die Untere Landschaftsbehörde, der Kreis Düren und die Stadt Jülich - mussten ihre Zustimmung signalisieren, ehe die Bagger anrückten.

Um künftig einen ordnungsgemäßen Fluss der Abwässer aus dem Bereich Aachener- und Ellbachstraße zu gewährleisten, verlegt RWE Power einen rund 800 Meter langen neuen Kanal parallel zum Rurdamm. Damit umgeht man den „Jülicher Sprung”, der immer wieder in den letzten Jahren für Ärgernis bei den Abwasser-Spezialisten gesorgt hat.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert