Inden - Neuer Brandschutzbedarfsplan der Gemeinde Inden ist beschlossene Sache

Neuer Brandschutzbedarfsplan der Gemeinde Inden ist beschlossene Sache

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:

Inden. Der neue Brandschutzbedarfsplan der Gemeinde Inden ist beschlossene Sache. Alle Fraktionen und Bürgermeister Jörn Lange­feld haben in der jüngsten Ratssitzung für den neuen Plan gestimmt. In einem Brandschutzbedarfsplan wird geregelt, wie die Feuerwehr ausgerüstet wird.

Die alte Version war abgelaufen, aber weiterhin gültig. Der Neufassung war ein lange dauernder handfester Streit innerhalb der Indener Politik ­vorausgegangen, in dessen Zuge Langefeld eine Ratssitzung im Herbst sogar in eine Bürgerhalle verlegt hatte, damit die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr teilnehmen konnten. Langefeld zog nach der Verabschiedung einen Schlussstrich unter die Debatte, die auch aufflammte, allerdings mit anderer Stoßrichtung. „Alle sollten froh sein, dass das Thema endlich mal beendet ist“, sagte der Bürgermeister zum Schluss und erhielt dafür Zustimmung.

Vorher allerdings ließ es sich keine Seite nehmen, die Begleitumstände des Zustandekommens des Brandschutzbedarfsplans noch einmal aufzurollen. Unter anderem wurde darüber gestritten, wie lange man über das Thema gestritten hatte.

Herbert Schlächter (UDB) kritisierte die Fraktionen von CDU, SPD und Grünen, dass sie das Thema unnötig in die Länge gezogen hätten. „Mehr als eineinhalb Jahre sind ins Land gegangen. Sie haben das Thema von Sitzung zu Sitzung vertagt. Ich hoffe, dass deswegen keine Störung des Verhältnisses zur Feuerwehr entstanden ist.“

Wie Langefeld hatte die UDB häufiger betont, dass der Plan schon früher hätte verabschiedet werden können. „Sie haben nur redaktionelle Änderungen gemacht, keine inhaltlichen“, sagte Langefeld. Aus den Reihen von CDU, SPD und Grünen waren nach diesen Worten Unmutsbekundungen zu hören.

Viele Änderungen

Elmar Gasper (CDU) entgegnete, dass das Erstellen des neuen Plans weniger als ein Jahr gedauert habe. Udo Mürkens (CDU) merkte an, dass man in die ursprüngliche Version des Plans viele Änderungen hätte einbringen können und müssen. Hella Rehfisch (Grüne) erklärte, dass sich die Neufassung etwas verzögert habe. Der Brandschutz sei aber nie gefährdet gewesen, weil der alte Plan weiterhin gültig gewesen sei. „Heute können wir ruhigen Gewissens den neuen Plan beschließen und sagen, dass wir in der Vergangenheit alle notwendigen Investitionen für die Feuerwehr getätigt haben und das auch in Zukunft tun werden.“

Josef-Johann Schmitz (SPD) betonte, dass die zusätzliche Beratungszeit von September bis Dezember notwendig gewesen sei. „So haben wir 25 Seiten an Ergänzungen, die sonst nicht enthalten gewesen wären.“ Reinhard Marx (CDU) kritisierte Langefeld für die ursprüngliche Version des Brandschutzbedarfsplanes. „Dieses Papier ist des Einsatzes der Feuerwehr nicht würdig“, sagte er und enthielt sich bei der anschließenden Abstimmung als Einziger.

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