Neue Wasserleitung kostet 200.000 Euro

Von: gep
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Nur provisorisch ist der Straßenbelag an der Dietrich-Mülfahrt-Straße hergerichtet worden. Im Frühjahr werden 500 Meter Wasserleitung nach dem Rohrbruch neu verlegt. Dazu wird die Straße gesperrt. Foto: Peters

Aldenhoven. Die neue Wasserleitung in Aldenhoven, die die Energie- und Wasserversorgung (EWV) GmbH nach dem Rohrbruch in der Dietrich-Mühlfahrt-Straße verlegen wird, kostet rund 200.000 Euro. Wie EWV-Abteilungsleiter Andreas Ihrig erläutert, werden damit auf 500 Metern Länge die alten Asbestzement-Rohre, die vor 40 bis 50 Jahren verlegt worden waren, ersetzt.

Knapp ein Zehntel (24 km) des Leitungsnetzes des Wasserwerks besteht noch aus Asbestzement-Rohren.

Die Schadstelle am Kapellenplatz ist nur provisorisch wieder hergerichtet worden. Im Frühjahr erfolgt die Neuverlegung, die etwa zwei Monate in Anspruch nehmen wird. Da viele Fremdleitungen liegen, muss die Bepflasterung wieder entfernt werden, ein unterirdischer Vortrieb ist nur zum Teil möglich, erläutert Ihrig.

Es handelt sich ein Teilstück einer Transportleitung mit 14 Hausanschlüssen, u.a. für das Rathaus und den Kindergarten. Diese leitung führt von der Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) Aldenhoven in drei Abzweigungen nach Dürboslar/Siersdorf, Neu-Lohn und Aldenhoven-Ost.

Als Ursache für den dritten Rohrbruch seit 2006 vermutet der Versorger die Verkehrsbelastung.

Die EWV schließt tektonische Störungen als Ursache für die Schäden aus, beim Leitungsbau können diese Risiken zudem „nur in sehr geringem Maße” berücksichtigt werden, sagt Ihrig.

Dass derlei Risiken in Aldenhoven bestehen, bestätigt der Aldenhovener Günther Faust, der beim Eschweiler Bergwerksverein (EBV) seit seinem 14. Lebensjahr als Knappe, Hauer und Ingenieur für Bergtechnik beschäftigt war.

Laut Faust liegt möglicherweise der ganze Ort im „Dürboslarer Graben”. Der „Dürboslarer Graben” wird von zwei gegenfallenden Abschiebungen begrenzt.



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