Titz - Neue Titzer Schulaula ist auch eine kleine Stadthalle

Neue Titzer Schulaula ist auch eine kleine Stadthalle

Von: ptj
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„Den Kinder gefällt es“: Die ersten Schüler stellen sich in der neuen Aula zur Essensausgabe an. Im Hintergrund sind Bürgermeister Jürgen Frantzen (r.) und Immobilienmanager Peter Luksch zu sehen. Foto: Jagodzinska

Titz. Rund 100 Kinder tummeln sich im mittäglichen Mensabetrieb der neuen, freundlich gestalteten Aula der Primusschule. Dort sind die energetischen Sanierungsarbeiten zu Beginn der zweiten Bauphase eines großen Investitionspaketes abgeschlossen.

Stühle und Wandbekleidung sind in den „Gemeindefarben“ (orange/gelb/grün) gehalten, der „durchgehende Farbcode“ wird sich im Gesamtgebäude fortsetzen. Und zwar in der Fenster- und Außenverkleidung und den schallabsorbierenden Deckensegeln in der erhöhten „Lichtkuppel mit natürlicher Beleuchtung“. Nach Passivhausstandard erfolgt die Wärmedämmung von außen.

„Wenn hier 100 Kinder essen, merkt man das schon am Schall“, sagte der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen, der die neue Aula mit einer „kleinen Stadthalle der Gemeinde für Schule und Vereine“ gleichsetzt. So bieten die Tische den Kindern genug Platz, sind aber auch für Vereinszwecke nicht zu breit. Die Tellerwagen unter der Theke in der neuen hochmodernen Edelstahlküche sind rollbar, so können die Vereine hier ihren normalen Getränkeausschank betreiben, aber auch Würstchen verkaufen.

Die neue Sanitäranlage bietet Wohlfühlcharakter. „Wir machen das hier nicht aus Selbstzweck“, stellte Frantzen heraus. „Die Gemeindeväter haben in den 70er Jahren zwei damals total angemessene Schulgebäude in die Welt gesetzt und 40 Jahre lang prima ihren Job gemacht. Jetzt sind wir dran, für nachfolgende Generationen zu sorgen“, fügte er hinzu.

Die Primusschule, die im vierten Schuljahr bereits dreizügig läuft und mit dem fünften Schuljahr 2018 in den Sekundarschulbetrieb geht, werde „enorm nachgefragt“ und sei ein weiterer Bestandteil der qualitativ hoch angesiedelten Titzer Bildungslandschaft.

Fünf Bauabschnitte insgesamt

Für das 6-Millionen-Euro-Gesamtpaket hat die Landgemeinde seit Jahren Mittel aus der Schulpauschale des Landes angespart und profitierte von den Projektfördermitteln für energetische Sanierung. Der Eigenanteil „rechnet sich laut Machbarkeitsstudie über einen Zeitraum von 25 Jahren in Sachen niedrigere Energiekosten“, sagte der Bürgermeister.

Im ersten Bauabschnitt, der wegen des Mensabetriebes bewusst mit der Aula an den Start ging, wurde die komplette Technik für das gesamte Gebäude installiert. In der zweiten Bauphase folgt die Ertüchtigung des weiteren ehemaligen Hauptschulgebäudes nach den gleichen Standards. Bauabschnitt drei hat die Grundschule auf dem Plan, wo die Sanierungsarbeiten an Fenstern und Heizkörpern weniger als in der Primusschule ins Auge fallen werden. In den Abschnitten vier und fünf werden bis zirka 2020 die Turnhallen auf den neuesten Stand gebracht. „Alle Beschlüsse sind im Rat einstimmig gefasst worden“, informierte Frantzen.

Die Primusschule verfügt derzeit über neun Klassen, 21 Lehrkräfte und verzeichnet seit 2014 „null Stunden Unterrichtsausfall“. „Sowas kann nur funktionieren, wenn Schulträger und Schulleitung gut zusammenarbeiten“, setzte er nach. Eine erfolgreiche „Tauglichkeitsprüfung“ der Aula war am Samstag der Sessionsstart der IG „Titzer Karneval“.

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