Neue OGS-Gebührenstruktur in Jülich

Von: -vpu-
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Jülich. Der Jülicher Stadtrat hat noch vor den Osterferien die neue Gebührenstruktur der Offenen Ganztagsschulen mit großer Mehrheit beschlossen. Bis zu einem Bruttoeinkommen von 25.000 Euro im Jahr werden keine Gebühren fällig.

Vorher lag die Grenze bei 12.271 Euro. Künftig werden in mehreren Stufen darüber aber höhere Beiträge als bislang fällig.

Im Detail: Bei Jahreseinkommen bis 36.000 nun 50 Euro monatlich zu zahlen; bis 49.000 Euro werden 75 Euro fällig, bis 61.000 Euro nun 100 Euro, bis 73000 Euro jetzt 125 Euro und über 73.000 Euro steigt der Monatsbeitrag der Eltern auf 150 Euro. Kritik übte einzig Frank Bour­guignon (FDP), der darauf hinwies, dass in der höchsten Stufe die Beiträge unverhältnismäßig stiegen und bei Nettoeinkommen von 50.000 Euro ins Geld gingen. Das könnte dazu führen, dass Betroffene ihre Kinder nicht mehr für den Offenen Ganztag anmelden.

Lutz Baumgarten (Grüne) entgegnete: „Es ist klar, dass die FDP die starken Schultern nicht so belasten woll, sondern lieber die schwachen. Wir freuen uns über dieses Konzept.“ Auch CDU, SPD und Jül hatten ihr Einverständnis signalisiert. Die Verwaltung rechnet mit höheren Einnahmen, die dazu genutzt werden sollen, die Betreuungszeit von 16 auf 17 Uhr auszuweiten.

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