Neue Mitte in Linnich: Noch keine konkreten Bauzeiten

Von: ojo
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Die Säge hat bereits Vorarbeit geleistet. Mit dem Planungsrecht, das der Fachausschuss auf den Weg brachte, wird den Baumaßnahmen auf dem Place de Lesquin der Boden geebnet. Foto: Jonel

Linnich. Es sind mittlerweile gefürchtete Tagesordnungspunkte in Fachausschuss- und Ratssitzungen: Die Beratung der „Stellungnahmen der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange“.

Dabei kommen alle zu Wort, die in irgendeiner Weise betroffen sein könnten, wenn ein Flächennutzungs- oder ein Bebauungsplan aufgestellt oder geändert wird. Beim Place de Lesquin in Linnich, der zur Neuen Mitte der Stadt ausgebaut wird, sind das eine Menge, die gefragt wurden.

Die Liste reicht vom Energieversorger bis zur Luftverkehrsbehörde, vom Bund für Naturschutz bis zur Straßenbauverwaltung. Es war ein einsamer Monolog, den Thomas Venrath in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt führte. Eine Dreiviertelstunde lang fragte er die Meinung des Ausschusses zu jeder einzelnen Stellungnahme ab. Nicht einmal gab es auch nur den Hauch eines Diskussionsansatzes.

Was zählt, ist das Ergebnis. Und das war ein eine einstimme Empfehlung an den Stadtrat, die Änderung des Flächennutzungsplan und die Aufstellung des Bebauungsplanes zu beschließen.

Im Vorfeld dieses Vorlese- und Abstimmungsmarathons hatte Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker den Ausschuss kurz über den Stand der Entwicklung des Integrierten Handlungskonzeptes in Kenntnis gesetzt. Während Planer und Verwaltung an der Umsetzung des vielschichtigen Großprojekts arbeiten, „stehen wir immer in der Abstimmung“ mit der Bezirksregierung, erklärte sie.

Drängende Frage

Was in der Linnicher Bevölkerung offenbar immer stärker bewegt, ist die Frage, wann es denn endlich los geht und wie lange die Umsetzung dauert. „Im Moment können wir noch keinen konkreten Bauzeitenplan nennen“, bat die Bürgermeisterin um Verständnis. „Wir wollen da auch nicht spekulieren. Sobald wir Klarheit haben, werden wir umgehend informieren“, sicherte sie zu. Zumindest an der Rahmenplanung wird nicht gerüttelt. Demnach steht der Mai als Spatenstichmonat im Kalender angekreuzt.

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