Neue Linnicher Zentrale besteht Ernstfalltest

Von: Kr.
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Zum Glück war es nur eine Übung, die Hauptbrandmeister Harry Hine und seine Kameraden in Linnich eine Nacht lang in Atem hielt. Foto: Kròl
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Mit viel Prominenz wurde die neue Einsatzzentrale der Linnicher Freiwilligen Feuerwehr eingeweiht.

Linnich. Aufgrund starker Regenfälle sind die Talsperren in der Region gut gefüllt. Weiterer Starkregen führt zu Hochwasser und damit zu einem Großschadensereignis. Im Linnicher Stadtgebiet treten Merzbach, Malefinkbach, der Mühlenteich und die Rur über die Ufer. Kreisweit sind Feuerwehr und Hilfsdienste im Einsatz.

Die Einsatzleitung des Kreises Düren hat sich im Gebäude der feuerschutztechnischen Zentrums des Kreises Düren etabliert, und in der Stadt Linnich hat die kommunale Führungs- und Meldestelle in der Einsatzzentrale des Feuerwehrgerätehauses Linnich, Bendenweg ihre Arbeit aufgenommen. So sah das Szenario aus, das die Freiwillige Feuerwehr Linnich gemeinsam mit dem THW als funktechnische Übung bewältigte und damit ihre neue eingerichtete Einsatzzentrale testete.

Der Kreis schreibt vor, dass jede Kommune eine solche Einsatzzentrale vorhalten muss, die das Feuerschutztechnische Zentrum des Kreises in Düren Stockheim bei einer „flächendeckenden Gefahrenlage“, also Katastrophen wie Hochwasser, Erdbeben und anderem, entlasten soll. Von der analogen Technik wurde die Zentrale in Linnich nun komplett auf den neuesten Stand gebracht und mit digitaler Technik versehen.

Von der Hard- bis zur Software wurde alles erneuert, drei Arbeitsplätze mit Doppelbildschirm und allem, was dazu gehört, eingerichtet. Alles ist nun rechnergestützt. Die Computer können bei Stromausfall auf Batterie umgestellt werden, Generatoren sorgen für weitere Energie. „Damit sind wir wenigstens für einige Zeit autark“, vermeldete Zugführer Carsten Syben, der mit seinem Planungsteam die neue Führungs- und Meldestelle plante. Insgesamt 21000 Euro kostete diese Auf- und Umrüstung, doch Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker fand das Geld gut angelegt. Sie gratulierte der Linnicher Wehr zu dieser neuen Einrichtung und dankte für das große Engagement, mit dem dieses Projekt vorangetrieben wurde, hoffte aber auch, dass sie möglichst selten zum Einsatz komme.

Stadtbrandmeister Theo Black schloss sich ihren Worten an, und der neu im Amt eingesetzte Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar, fand, dass die Linnicher Wehr mit ihrer Einsatzzentrale sehr gut aufgestellt sei.

Da man nun in Linnich einmal dabei war, neues zu schaffen, hatten die Feuerwehrkameraden zum großen Rundumschlag angesetzt. Komplett neu renoviert wurde das Feuerwehrgerätehaus von der Fahrzeughalle bis zum Schulungsraum.

Hier dankten Schunck-Zenker und Black vor allem Hauptfeuerwehrmann Marcel Sonnefeld, der dies nahezu im Alleingang bewältigte.

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