Neuauflage des Jülicher Lokalderbys aus alten Zeiten

Von: hfs.
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Jülich. Bei alten Fußballern spricht man von einem Lokalderby, den jüngeren Fans oder Experten sagen die Zeiten nichts, als es noch den Fußballkreis Jülich gab.

Damals war das Aufeinandertreffen der Rhenanen aus Lohn und der Alemannia aus Bourheim zu deren A-Ligazeiten immer ein besonderes Ereignis. Eine Neuauflage steht am Samstag ab 15 Uhr in Lohn an. Dabei stehen die Gäste aus Bourheim mit dem Rücken zur Wand – in personeller Hinsicht.

„Wir pfeifen auf dem letzten Loch“, sagt Alemannias Trainer Dirk Lehmann, dem viele Akteure verletzungsbedingt fehlen und der deshalb den 1. November herbeisehnt, wenn einige ehemalige Borussen – für die man keine Ablöse an Freialdenhoven zahlen wollte – spielberechtigt werden.

Dass der Spielertrainer wieder selbst auflaufen kann, stabilisiert zum einen die Abwehrreihe der Gäste. „Aber auf der anderen Seite fehlen mir wichtige Akteure im Spielaufbau“, weist Lehmann auf die „Baustellen“ hin. Dass die Gäste stark sind, dies hebt der Ex-Fußballprofi hervor.

„Aber zu Hause sind sie noch nicht so stark wie auswärts, wo sie noch bis unter der Woche ungeschlagen waren“, erhofft sich der Alemannia-Coach „diesbezüglich eine Fortsetzung der Serie.“ Soll heißen, Lehmann setzt darauf, mindestens einen Punkt mit nach Hause zu nehmen.

Endlich einmal vor eigenen Fans an die Leistungen in den bisherigen Auswärtsspielen anknüpfen zu können, darauf vertraut Lohns Coach Michael Krings. Denn das ist bisher noch nicht gelungen, zwei Niederlagen stehen ein Remis sowie ein Sieg gegenüber. Da durch das 2:4 im Nachholspiel in Binsfeld auch die Auswärtsserie, vier Mal in Folge ungeschlagen zu bleiben, kippte, sieht Krings nun die Rhenania in der Bringschuld.

„Gegenüber dem Wochenspiel habe ich allerdings nun gegen Bourheim wiederum einige Rückkehrer, somit personelle Alternativen gegenüber dem Spiel in Binsfeld“, beschreibt er die Situation und setzt deshalb auf einen Heimsieg. „Wenn es uns gelingt, die starke Offensive der Alemannia an die Kette zu legen. Wir dürfen bei unserer Abwehrleistung nie nachlässig werden, müssen bei Standards aufpassen.“

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