Närrischer, nächtlicher Lindwurm mit Romantik-Touch

Von: ptj
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Die „Hompi-Stars“ zeigten sich beim Müntzer Nachtzug erneut mit großer Leuchtkraft und hatten immer ein Ass im Ärmel. Foto: Jagodzinska

Müntz. Soweit das Auge reichte standen dicht an dicht kostümierte Jecken, unter ihnen viele Kinder, an den Straßenrändern im nächtlichen Müntz und warteten nach der begeisternden Premiere im Vorjahr auf den Startschuss zur zweiten Auflage des Müntzer Nachtzugs.

Weder winterliche Kälte noch weite Fußwege hatten sie davon abgehalten, das zweite Großevent zu besuchen, denn der Müntzer Ortskern war gesperrt. Gut gelaunt wurde in den Straßen getanzt, gelacht und getrunken, die Stimmung war top, bevor der erste Wagen zu sehen war. Dann ertönte die Feuerwehrsirene der veranstaltenden Müntzer Feuerwehr, gefolgt von fröhlicher Karnevalsmusik.

Mit ihrem Wagen zum Thema „Neues aus dem Märchenwald“ bildeten sie die Vorhut der rund 15 beleuchteten Wagen und etlicher Fußgruppen. Als bayrische Seppel in rot-weiß-karierten Hemden und Lederhose feierten die Müntzer Blauröcke mit ihren Madeln im Dirndl.

Sie rockten, bis der Wagen bebte. Mittendrin tanzte Schirmherr und Bürgermeister Jürgen Frantzen im Scheich-Outfit mit seiner Frau Gabriele. Die Gäste unten auf der Straße kamen natürlich keineswegs zu kurz. Reichlich Kamelle, Chips, Schokolade und kleine Überraschungen wechselten den Besitzer. Der Feuerwehr-Märchenwald führte im Schritttempo den Zug an, vom Friedhof durch die Menschenmenge bis zur Bürgerhalle.

Dort blieb er stehen und Löschgruppenführer Arno Weiss begrüßte offiziell alle Zugteilnehmer. Dann durften diese unter dem Jubel der Menge passieren. Von der „Venrather Jugend“ über die „Katzemer Safari“ bis hin zu den „Rather Karnevalsfreunden“ reichte der jecke Lindwurm mit romantischem Touch.

Mit großer Leuchtkraft waren erneut die „Hompis Stars & Friends“ unterwegs, dem hell erleuchteten und mit Spielkarten verzierten Wagen folgte ein Trupp mit roten Glitzerperücken und überdimensional großen Leucht-Spielkarten und verteilte Korn im Spritzenformat. Die „Hetzerather Camper in den Highlands“ nahmen ihr Motto wörtlich und brachten gegrillte Würstchen unters Volk.

Etwas gruselig wirkte auf den ersten Blick die Frontscheibe der Hasselsweiler Feuerwehr mit einer von Messern umringten, grünlich angestrahlten Puppe in der Dunkelheit. Schluss- und Höhepunkt gleichzeitig war das Jülicher Kinderdreigestirn in seiner schwarzen Lokomotive: Prinzessin Lena (Rau), Prinz Tobias (Rau), Bauer Philipp (Langen) mit ihrem Gefolge bei ihrem vorletzten Auftritt.

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