Nachweihnachtliche Bescherung der Flüchtlinge

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Im Oktober sind Mane (vier Jahre), Ami (13 Jahre) und Gorik (15 Jahre) mit ihren Eltern aus Armenien nach Linnich gekommen und freuten sich nun riesig über ihre Weihnachtspakete; links die beiden Organisatoren Michaela Körffer und Patrick Schunn.. Foto: Kròl

Linnich. Zwischen den Jahren gab es noch einmal eine Weihnachtsbescherung im Linnicher Rathaus für all jene Menschen, die in der Stadt Schutz und Zuflucht suchen. Auf Initiative von Michaela Körffer hatten zahlreiche Bürger und Bürgerinnen liebevolle Pakete gepackt mit so mancher Überraschung darin.

Ursprünglich angeregt war, Dinge des täglichen Bedarfs in die Pakete zu packen. Dabei blieb es nicht. Kaffee, Kekse, Süßigkeiten, haltbare Nahrungsmittel, vielleicht ein paar warme Handschuhe oder ein Schal und vieles mehr war hübsch eingewickelt, teilweise versehen mit einem Weihnachtsgruß in den Kartons verstaut worden.

Viele hatten auch statt Geschenke Geld gespendet. Über 1000 Euro waren da zusammengekommen, die nun für die Sprachförderung der Kinder verwendet werden.

Um Geschenke, die alleinstehenden Männern eine Freude bereiten könnten, von denen 60 mittlerweile in der Stadt leben, hatte die Initiatorin und ihr Mitstreiter Patrick Schunn gebeten. Für die fünf Familien mit insgesamt sieben Kindern wollte Michaela Körffer der Einfachheit halber von einem Teil der Geldspenden persönlich einkaufen. Ein großer Berg an Geschenken kam auf diese Weise zusammen und zum Monatsende, als die Asylsuchenden im Rathaus ihre Unterstützung abholten, erhielt jeder zusätzlich sein Weihnachtspaket. Niemand ging leer aus, denn auch die Angestellten des Krankenhauses Linnich und die Pflegedirektion hatten die Aktion unterstützt.

Sammelstelle Museum

Weiterhin galt der Dank der Organisatoren den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin des deutschen Glasmalerei-Museums, denn dort hatte man die Sammelstelle für die Pakete eingerichtet sowie den Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Kr.

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