Nacht der Wissenschaft: Kino und Talk im KuBa

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Der Solarpark Inden erzeugt heute schon mit „alter Technik” ordentlich Strom. Es geht besser, es geht effektiver - darauf deuten Untersuchungen des Forschungszentrums hin, die bei der „Nacht der Wissenschaft” am 5. Oktober im KuBa nach der Vorführung des Kinofilms „Solartaxi” ein Thema sind. Foto: F&S solar concept

Jülich. Durch Atomausstieg und Energiewende bekommt die regenerative Stromerzeugung eine erheblich höhere Bedeutung. Neben der Windkraft ist die Energieerzeugung aus Sonnenlicht ein wichtiger Stützpfeiler der Versorgung.

Bei der vierten „Kleinen Nacht der Wissenschaft” ist deshalb aus guten Gründen die Photovoltaik ein wichtiges Thema.

Die gemeinsame Veranstaltung von Forschungszentrum Jülich und unserer Zeitung bietet am Freitag, 5. Oktober, im Kulturbahnhof den bewährten Mix aus Unterhaltung und Information. Der Eintritt ist frei!

Dass die Kraft der Sonne nicht nur das Leben auf der Erde erst ermöglich, sondern buchstäblich viel bewegt, weiß jedes Kind. Die Elektromobilität ist ein recht junger industrieller Zweig. Von einem Pionier in dieser Hinsicht berichtet der Kino-Dokumentarfilm „Solartaxi”. Er wird am 5. Oktober im KuBa ab 18 Uhr gezeigt und handelt von Louis Palmer, der im Juli 2007 in Luzern seine Weltreise mit dem Solartaxi startete. Am Ende seiner 18-monatigen Reise hatte er 53 000 km zurückgelegt - und keinen Cent für Antriebsstoffe ausgegeben, die die Luft verpesten!

Nach der Vorführung geht es im Kulturbahnhof um möglicherweise bahnbrechende Forschung in Jülich auf dem Feld der Photovoltaik. In einer Talkrunde erklären FZJ-Vorstand Professor Harald Bolt, der Institutsleiter Professor Uwe Rau sowie der Wissenschaftler Dr. Stefan Haas, welche Hoffnungen die Forscher in Jülich mit ihrer Arbeit verbinden. Sie legen dar, dass die solare Stromerzeugung deutlich wirkungsvoller, günstiger und vielfältiger eingesetzt werden könnte.

Davon berichten Vertreter der Praxis: Dr. Stefan Bergefeld von der mit dem Deutschen Gründerpreis 2011 ausgezeichneten Firma 4Jet Technologies Alsdorf. Und sicher aus Sicht der jungen Generation die Architektin Judith Lennartz, die mit einem RWTH-Team und Unterstützung des Forschungszentrums ein weltweit beachtetes „Solar”-Haus gebaut hat, über das wir noch berichten. Moderator ist Redakteur Volker Uerlings.

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