Nachfolger für „Zehner”-Trainer Peter Kosprd gesucht

Von: hfs.
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Jülich. Jetzt ist es definitiv. Zum Ende der Saison hört Peter Kosprd als Trainer beim Jülicher Traditionsverein auf. Eine Findungskommission unter Leitung von Geschäftsführer Reinhard Kulig ist schon seit Wochen dabei, einen Nachfolger zu suchen.

„Ja, dies trifft zu. Ich habe schon vor Wochen dem Vorstand mitgeteilt, dass ich aufhöre.” Klare Worte fand Peter Kosprd auf eine entsprechende Anfrage. Auch die Mannschaft ist über das Aufhören von Kosprd informiert.

„Nach unserem Spiel in Straß habe ich die Spieler über meine Absichten informiert”, sagt Peter Kosprd, das Urgestein in Jülicher Reihen, wenn es denn um die Verantwortung geht. Dass die Bekanntmachung über das Ausscheiden zum Saisonende mit der grottenschlechten Leistung bei der Alemannia - der SCJ verlor mit 1:3 - zusammenhängt, dies verneint der Fußballer. „Der Vorstand wurde vorher in Kenntnis gesetzt. So hatte das eine mit dem anderen nichts zu tun.”

Warum Kosprd nun zu Saisonende nicht mehr das Traineramt bekleiden will, darüber schweigt er sich aus. Es seien persönliche Gründe meint der 63-jährige „Zehner”-Übungsleiter, der seit fast zwölf Jahren das Traineramt beim SC Jülich 1910/97 bekleidet, die glorreichen Zeiten der dreifachen Amateurmeisterschaft in den Jahren von 1969 bis 1971 als Aktiver miterlebte. Davon schwärmt der Fußballnarr - als solcher bezeichnet er sich selbst - noch immer.

Mutmaßungen, die laufende Insolvenz und der damit verbundene Zwangsabstieg der ersten Mannschaft wären die Ursachen für Kosprd Rücktritt, sind Spekulation. Doch steht fest, dass der Noch-Trainer immer noch die Hoffnung hatte, dass „seine” Truppe der Bezirksliga erhalten bleibt. „Natürlich bin ich über den Zwangsabstieg enttäuscht”, sagt er. Ansonsten gibt es von ihm in dieser Richtung keinen Kommentar.
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