Nach Unfall: Produktionsstopp bei Enrichment Technology

Von: hfs.
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Enrichment: Weg von der Kernte
Ein Arbeitsunfall mit Folgen: Die Produktion an den Enrichment Technology Standorten in England, Frankreich, den USA und eben Jülich ruht. Foto: hfs.

Jülich. Die Produktion am Enrichment Technology Standort in Jülich ruht. Weil am Karfreitag am niederländischen Standort Almelo zwei Mitarbeiter des Hochtechnologieunternehmens bei einem Arbeitsunfall ums Leben kamen, wurde auch am hiesigen Firmensitz im Stetternicher Forst die Arbeit eingestellt. Vorübergehend, wie Pressesprecher Tobias Gottwald auf Anfrage betont.

Am Karfreitag war es bei einem Betriebsunfall bei der Enrichment Technology Companay in Almelo zu einem Zwischenfall gekommen. Dabei sind zwei Männer nach den bisherigen Erkenntnissen in Folge von Sauerstoffmangel gestorben, der offenbar durch den Austritt des Edelgases Argon verursacht wurde. Da die genaue Todesursache noch nicht genau geklärt ist, entschloss sich das Unternehmen, das mit 2000 Mitarbeitern in fünf Ländern Gaszentrifugen für die Herstellung von Kernbrennstoff herstellt, auch an den Standorten in England, Frankreich, den USA und eben Jülich die Arbeit ruhen zu lassen.

In Jülich, so Gottwald, „ist ein solcher Unfall allerdings ausgeschlossen, weil hier anders produziert wird. Dennoch ruht unsere Produktion, wir überprüfen jetzt nochmals sehr intensiv alle unsere Sicherheitsstandards“. So befanden sich alle 500 Angestellten am Donnerstag an ihren Arbeitsplätzen im Stetternicher Staatsforst. Wie lange die Produktion von Komponenten für Gaszentrifugen ruht, darüber wollte Gottwald nicht spekulieren.

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