Nach Jahren rollen die Bagger zur Kreisstraße 5

Von: hfs.
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Nehmen symbolisch den Spaten i
Nehmen symbolisch den Spaten in die Hand: Reinhard Sommer, Vorsitzender des Kreisbauausschusses, Josef Wirtz (MdL), Landrat Wolfgang Spelthahn, Bürgermeister Jürgen Frantzen und Ortsvorsteher Robert Holzportz (v.l.). Foto: hfs.

Hasselsweiler. Warum fängt man kurz vor dem Winter mit einer Straßenbau-Maßnahme an der Kreisstraße 5 von der Kapelle Müntz bis zum Ende der Ortsdurchfahrt Hasselsweiler an? Weil aus dem Konjunkturpaket II von der Gemeinde Titz im Rahmen der Breitbandinitiative zusätzlich Leerrohre verlegt werden, eine solche geförderte Maßnahme bis Ende des Jahres angepackt werden muss.

Und angepackt haben nun die Repräsentanten von Kreis und Gemeinde, indem sie symbolhaft einen Spaten auf die alte Asphaltdecke stellten.

Die, und zwar besonders zwischen der Kapelle und der Ortseinfahrt Hasselsweiler, sorgte lange Jahre für Unmut, weil sie in einem verkehrsuntauglichen Zustand ist und für Autofahrer, aber besonders für Fußgänger und Radfahrer eine Gefahr darstellt.

„Dies ist heute ein besonderer Tag für die Gemeinde. Nun beginnt endlich der Aus- und Umbau der K 5”, meinte der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen, als er den Entscheidungsträgern beim Kreis dankte, dass man nun damit beginnen würde, „den Besorgnis erregenden Zustand der Straße zu beenden, für eine deutlich verbesserte Verkehrssicherheit” sorgen wird - nach einjähriger Wartezeit.

Denn ursprünglich war vorgesehen, nur die Wegstrecke zwischen der Kapelle und der Ortseinfahrt Hasselsweiler instand zu setzen. Ein Zustand, der über zehn Jahre lang von den Benutzern beklagt wurde. Denn zum einen fehlen Geh- und Radweg, zum anderen ist die Fahrbahnbefestigung zum Feld hin abgebrochen, innerhalb der Ortslage Hasselsweiler sind nur teilweise Gehwege vorhanden.

„Daher hat man sich entschlossen, den vollständigen Ausbau inklusive der Nebenanlagen gemeinsam mit der Gemeinde Titz zu betreiben”, lobte Landrat Wolfgang Spelthahn die Gemeinde in besonderem Maße: „Ich finde es bemerkenswert, wie Titz die Breitbandversorgung angeht.”

Der Vollausbau verschafft der K 5 eine Fahrbahnbreite von sechs Metern. Parallel wird am südlichen Fahrbahnrand mit einem Abstand von 250 Meter zur Straße ein drei Meter breiter Rad/Gehweg angelegt. Innerorts erfolgt der Ausbau verkehrsberuhigend, an den Ortseingängen sind Verkehrsinseln und Querungshilfen, im Bereich der Kindertagesstätte sind Gehwegs-Vorsprünge zur Einengung der Fahrbahn und Sicherung der Querung vorgesehen. Hinzu kommen zur Ortsdurchfahrt Nebenanlagen.

Das 1,92 Kilometer lange Straßenstück wird in fünf Bauabschnitte unterteilt, die Maßnahme ist mit 1,2 Millionen Euro veranschlagt, soll Ende 2012 fertiggestellt sein. Schon beim Spatenstich wurden die Anwohner um Verständnis für die unausweichlichen Erschwernisse gebeten.
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