Mutwillige Zerstörung: Fenster der Kirchberger Kirche durchlöchert

Von: ma.ho.
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Pfarrer Dr. Peter Jöcken und Küsterin Edeltraud Hilgers vor dem durchlöcherten Kirchenfenster. Foto: Horrig

Kirchberg. Mutwillige Zerstörer haben erneut in Kirchberg ihr Unwesen getrieben. Nachdem am Freitag Edeltraud Hilgers mit Entsetzen festgestellt hatte, dass Unbekannte das Kirchenfenster mit der Kreuzigungsszene durch vier kleinere Löcher beschädigt hatten, musste die Kirchberger Küsterin am Montagmorgen erneut Beschädigungen begutachten.

Da die Pfarrkirche Kirchberg in vergangener Zeit immer wieder einmal Ziel diverser Beschädigungen war, entschloss man sich, die Kirche am Wochenende geschlossen zu halten.

Am Montagmorgen entdeckte die Küsterin erneut Beschädigungen an dem über 50 Jahre alten Kirchenfenster, dass von Professor Gustav Fünders aus Krefeld erstellt wurde. Pfarrer Dr. Peter Jöcken zeigte sich traurig, aber auch verärgert über diesen Frevel. Steine durchschlugen die wertvolle Kirchenarbeit und schleuderten durch den Kirchenraum. Das dadurch zerbrochene Glas verteilte sich auf die Gänge und Sitzbänke.

Besonders diese Kirchenfenster von Fünders, der in Fachkreisen als „ein christlicher Künstler mit einer belehrenden Bildsprache“ gilt, zeichnen sich durch ihre moderne, figürliche und ornamentale Darstellung aus. „Wir haben immer wieder einmal Besuch von Jugendlichen, die sich auf dem alten Friedhof aufhalten. Mit diesen habe ich mich des Öfteren unterhalten, und sie machen einen vernünftigen Eindruck“, so Jöcken, der für diese Tat keinerlei Verständnis zeigt und nicht versteht, wer so etwas macht.

Das kunstvolle Kirchenfenster wurde durch mehr als 15 Steinwürfe durchlöchert und zerstört. Nach Absprache mit dem Gemeinderat wurde nun auch die Kriminalpolizei eingeschaltet.

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