Musikus: Johannesschule wird für Arbeit in der Volksmusik ausgezeichnet

Von: gre
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Das Orchester und der Schulchor beim Abschlusslied unter der Leitung von Rita Frings. Foto Greven Foto: Greven

Siersdorf. „Ich habe schon Einiges gehört, aber so etwas noch nicht”. Dieses Lob aus berufenem Munde kam von der Kreisdirigentin Simone König, die der Johannesschule nach dem Schulkonzert den „Musikus” überreichte. Die begehrte Auszeichnung des Volksmusikerbundes NRW ist gedacht für Kindergärten und Grundschulen, die besonders hervorragende Arbeit auf dem Gebiete der Volksmusik leisten.

Die Berechtigung für diese hohe Auszeichnung, die die Schule zum zweiten Mal erhielt, bestätigten die 70 Grundschüler, die in der bis auf den letzten Platz besetzten Turnhalle ihre musikalischen Fähigkeiten in bemerkenswerter Vielfalt zeigten. Bevor Rektorin Katja Mund die vielen Gäste begrüßen konnte, gab es als Auftakt eine rhythmische Gruppenvorstellung.

60 Kinder Blockflötenunterricht

Dann wurde die breite Musik-Palette präsentiert, zu der die Johannesschüler auf diesem Gebiet befähigt sind. Mit einigen Volksliedern holte sich der 66-köpfige Schulchor den ersten Beifall. Rita Frings, die temperamentvolle Kursleiterin, bestätigte, dass die Kids jeden Donnerstag den Unterricht mit einem fröhlichen Lied beginnen. „Singen macht Spaß” hieß der Titel des ersten Liedes. Schulleiterin Mund präsentierte die „Flötenkinder” der 2. Schuljahre, die ihren ersten gemeinsamen Auftritt ohne Fehlgriff absolvierten.

An der Johannesschule erhalten 60 Kinder Blockflötenunterricht,wie Rita Frings betonte lernen damit Kinder die Noten, den Aufbau der Musik und können ihr Durchhaltevermögen testen, was für ein Erlernen eines Orchesterinstrumentes notwendig ist. Die 25 größeren Kinder, die schon länger dabei sind, zeigten ihr „gehobenes Können”. Eine kleinere Gruppe geleitet von Judith Jung, beherrschte die Altblockflöte mit barocken Stücken.

Die Erstklässler befassten sich an Schlaginstrumenten im Erlernen von Rhythmus. Schulchor und Blockflötisten machten gemeinsam eine dreistimmige „Weltreise” von China über Arabien, Nordamerika bis nach Lummerland.

Dann war die Zeit der leisen Töne vorbei. Zu den Blockflöten kamen Gamben, Querflöten Saxophone, Waldhorn und Geigen, alle vereint zu einem Orchester.

„Kinder, ihr könnt was, ich bin stolz auf euch”, lobte Rita Frings die kleinen Musiker. Und zum Schluss sang der Chor das irische Volkslied „Danny Boy” und eine amerikanische Hommage „Mütter, wir danken euch, dass ihr uns zur Welt gebracht habt”. Katja Mund lobte die großartige Arbeit der Kursleiterinnen und auch die große Hilfe durch das „Johanneswerk”, dessen intensive Unterstützung diese Ausbildung erst ermöglicht.
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