Musikschule Aldenhoven zeigt, was sie hat und was sie kann

Von: gre
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Noch sind die Arme

Aldenhoven. Seit nunmehr fast zehn Jahren ist die Musikschule fester Bestandteil des Aldenhovener Kulturlebens. Jetzt hatte die Einrichtung wiederum ihre Türen geöffnet, um Interessenten Einblick zu gewähren in das breit gefächerte Unterrichtsprogramm, welches von nunmehr von elf examinierten Musiklehrern an jedem Werktag, also auch samstags, in den Räumen in der Dietrich-Mühlfahrt-Straße angeboten wird.

„Die magische Zahl 100 haben wir noch nicht erreicht“, so Birgit Bergk, die rührige Leiterin der Musikschule. Aber die Schule hat eine große Anziehungskraft. Ihre Schüler und Schülerinnen kommen nicht nur aus der Großgemeinde, sondern auch aus dem Umland, von Alsdorf, Eschweiler und Jülich. Die Schüler kommen aus allen Altersschichten, in der Mehrzahl natürlich Kinder und Jugendliche. Aber es gibt auch Wiedereinsteiger, die in der Jugend ein Instrument gelernt hatten und dann im fortgeschrittenen Alter wieder Lust an der Musik verspüren. Bei ihnen ist dann der Durchhaltewillen besonders ausgeprägt.

Einer der Schwerpunkte ist die musikalische Früherziehung. Spielerisch und tänzerisch sollen die Kinder Rhythmus erleben, singend und spielend an Perkussionsinstrumenten, wie Trommel, Rassel, Klanghölzer, Glockenspiel und Xylophon. Erst später greifen sie dann zum Instrument.

Die Angebotsvielfalt ist außerordentlich bemerkenswert. Schon immer waren Klavier, Keyboard, Block- und Querflöte, Gitarren der verschiedensten Art, Klarinette, Saxophon und Schlagzeug begehrte Instrumente. Ganz neu im Angebot ist die Blechmusik, Trompete, Horn, Posaune, Tuba, Bariton. Inzwischen hat Birgit Bergk für diesen Bereich auch Lehrer gefunden. Interessierte Schüler werden dann schon folgen. Davon ist sie fest überzeugt.

Ein zweiter Teil der Präsentation ihrer Schule stellte das Frühlingskonzert am gleichen Abend im katholischen Pfarrheim dar. Hier bewies die Gruppe der fortgeschrittenen Musikschüler ihr Können an den verschiedenen Instrumenten, teils als Solisten, teils im Duo, Terzett oder in mehrfacher Besetzung. Dabei waren auch die die jungen Künstler Andrea und Thorsten Bergk, die beim jüngsten Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ einen so großartigen Erfolg erzielt hatten.

Der große Kreis der Zuhörer an diesem Abend rekrutierte sich vorwiegend aus Familienangehörigen der meist jungen Künstlerinnen und Künstler, deren Können mit sehr viel Beifall bedacht wurde.

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