Musikalischer Wettbewerb der Zupfmusiker

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Das Mandolinienorchester Rurtal aus Koslar ist Mitausrichter des Wettbewerbs der Zupfmusiker. Foto: Mandolinenorchester
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Die Ideengeber des Wettbewerbs: Helmut Lang (l.) und Prof. Dieter Kreidler. Foto: Mandolinenorchester

Barmen. Das Mandolinenorchester Rurtal Koslar 1928 ist schon seit vielen Jahrzehnten eine feste Größe im Kulturleben der Region. Gegründet als kleiner Wanderverein ist aus der locker musizierenden Schar im Jülicher Land inzwischen ein leistungsfähiges Orchester geworden.

In früheren Zeiten war es neben den eigenen Konzerten üblich, sich mit anderen Zupfensembles regelmäßig zu treffen, um auch gemeinsam zu musizieren. Daraus entstand bereits 1953, zum 25-jährigen Bestehen, die Idee, ein solches Treffen in Form eines Orchesterwettbewerbs auszurichten. Die Einladung fand zahlreiche Bewerber und so war in Koslar ein Wettbewerb geboren, der sich alle fünf Jahre wiederholen sollte.

Die Idee des Leistungsvergleichs trat zugunsten anderer Konzepte immer mehr in den Hintergrund. So war neben der Koslarer Veranstaltung nur noch der Deutsche Orchesterwettbewerb, ausgerichtet für alle Instrumentengattungen vom Deutschen Musikrat, die einzige Möglichkeit einer Standortbestimmung für Laienensembles.

Dieser Umstand und die langjährigen Erfahrungen des Mandolinenorchesters Rurtal bewogen den Bund Deutscher Zupfmusiker dazu, in Kooperation und mit starker Unterstützung durch den Landesverband NRW einen Bundeswettbewerb für Zupforchester ins Leben zu rufen. Gitarrenprofessor Dieter Kreidler und Landesverbandspräsident Helmut Lang entwickelten ein Konzept, das alle ins Boot holte: Den Bundes- und Landesverband der Zupfmusiker, das ortsansässige Orchester und den Landesmusikrat NRW, der das Ganze mit Fördergeldern des Ministeriums unterstützen wollte.

Am Samstag und Sonntag, 29. und 30. April, ist es so weit. In der Aula des Hauses Overbach werden insgesamt 17 Zupforchester in den Kategorien Erwachsenen-, Kinder- und Jugendorchester ihre Programme einer Fachjury und dem interessierten Publikum vortragen. Der Eintritt und die Programmhefte sind kostenlos. Einlass ist immer nach dem Ende einer Orchesterdarbietung.

20-Minuten-Vortrag

Gespielt wird an beiden Tagen ab 10 Uhr jeweils ein Programm in einer Länge von ca. 20 Minuten, wobei sich die Erwachsenen immer mit einem Orchester aus dem Kinder- und Jugendbereich abwechseln, damit die Tage auch für die Zuhörer immer Neues zu bieten haben. Die Verantwortlichen im Haus Overbach werden im Klosterhof (bei schönem Wetter) und in der angrenzenden Cafeteria für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Besucher sorgen.

Zum Rahmenprogramm haben sich Verlage mit Accessoirs und einem umfangreichen Notenangebot sowie einige Instrumentenbauer angesagt, die den Fachleuten aus den Orchestern wie den interessierten Laien Mandolinen und Gitarren aus ihrer Werkstatt zum Kauf oder nur zum Ansehen und Ausprobieren anbieten.

Stolz sind die Ausrichter darauf, dass die Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft, die Schirmherrschaft für diese hochkarätige Veranstaltung übernommen hat.

Die Wettbewerbsorganisation und die zahlreichen Helferinnen und Helfer aus dem Verband und dem Orchester freuen sich auf ereignisreiche Tage und wünschen sich natürlich möglichst viele Besucher.

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