Musikalische Reise im KuBa führt um die ganze Welt

Von: Kr.
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Das Jugendjazzorchester gastierte zum wiederholten Mal im Jülicher Kulturbahnhof. Foto: Kròl

Jülich. Wer hier mitmachen darf, der hat schon etwas drauf. Meist sind es die Gewinner aus dem Wettbewerb „Jugend jazzt“, Musikstudenten oder solche, die gerade fertig geworden sind und den Weg ins Berufsleben suchen, die das Jugendjazzorchester NRW bilden.

Mehrmals im Jahr treffen sie sich unter der Leitung von Gabriel Pérez, Stephan Pfeifer, Stephan Schulze und Michael Villow zu einer Probenwoche, nach der sie auf Tournee gehen oder einzelne Konzerte geben. Die musikalischen Leiter sind dann auch zuständig für die Arrangements. Aus ihrer Feder stammen die zahlreichen Eigenkompositionen, mit denen sie ihre Konzerte bereichern. Auch so manches ehemalige Mitglied des Orchesters widmet ihnen ein Stück. So begann das 21-köpfige Ensemble, das nun schon zum wiederholten Mal auf Einladung des Jazzclubs Jülich im Kulturbahnhof der Stadt zu Gast war, seinen Auftritt mit „Majority“ – einem Stück aus der Feder von Pascal Bartoszak.

Breit ist das Orchester aufgestellt, und das Repertoire reicht von Modern Jazz über Swing bis hin zu Latin und Folklore, Rock und Balladen. Für jeden Geschmack hatten sie auch in Jülich etwas dabei, wo sie immer wieder gerne zu Gast sind. „Wir schätzen das aufmerksame und fachkundige Publikum hier in Jülich“, sagte Geschäftsführer Thomas Haberkamp. Die musikalische Leitung teilten sich an diesem Abend Stephan Pfeifer und Gabriel Perez, der den südamerikanischen Touch mit einbrachte. Als Sängerinnen begeisterten Rosa Kremp und Lena Senge.

So startete das Orchester eine musikalische Weltreise über Deutschland nach Amerika mit Frank Sinatras Klassiker „Watch what happens“, nach Argentinien mit Ginasteras „Danza final“ und wieder zurück nach Europa und Italien mit dem Stück „Banda 8“.

So ging es immer weiter mit unterhaltsamen Anmerkungen der beiden Dirigenten und der gelungenen Mischung aus eigenen Stücken und Arrangements bekannter Standards wie „I‘m old fashioned“ von Jerome Kern. Als Zugabe gab es dann noch etwas ganz aktuelles mit „Lingus“ von Snarky Puppy.

Das Publikum sparte denn auch bei den einzelnen Stücken nicht mit Applaus, besonders zwischen den einzelnen Solopassagen und so wurde es tatsächlich für alle, wie versprochen, ein sehr unterhaltsamer Abend.

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