Jülich - Musikalische Früherziehung des „Andantino“-Trios

Musikalische Früherziehung des „Andantino“-Trios

Von: Hilde Viehöfer
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Leise rieselt der Schnee in der Schlosskapelle beim Familienkonzert von „Andantino“. Foto: Wolfgang Emde

Jülich. In eine wunderbare Geschichte eingebettet gelang es dem Team von „Andantino“, den Kindern wichtige Elemente der musikalischen Früherziehung, Werkhören, Instrumentenkunde, rhythmische Erziehung, Gesang und Tanz wurden eingebettet in die Geschichte „Oje, wo ist denn nur der Schnee?“

Das Treffen der drei Musikpädagoginnen im Winter wird von der Sehnsucht nach dem Schnee überschattet, der sich nicht einstellen will. Trotz winterlicher Kulisse, der Auszüge aus winterlichen Kompositionen von Vivaldi, Bach, Schubert und Tschaikowski stellte sich das Naturereignis nicht ein.

Die Kinder saßen auf Kissen auf dem Boden in direkter Nähe der Akteure. So ganz nebenbei erfuhren die aufmerksamen kleinen Zuhörer den Aufbau des Cellos und seinen besonderen Klang bei einem Solostück von Hans Werner Henze. Walnüsse erwiesen sich sehr geeignet als Rhythmusinstrumente, weiße Papiertücher animierten zu Bewegungsübungen.

Rhythmisches Klatschen und Tanzen ließen keine Langeweile aufkommen und kamen dem Bewegungsdrang der Kinder entgegen. Beim Einspielen eines Ausschnittes aus der Orchesterversion „Die Nussknacker Suite“ erkannten einige Kinder das vorher eingespielte Beispiel wieder. Antonio Vivaldis „Winter“ wurde von den Kindern rhythmisch untermalt. Viele Zauberrezepte helfen nicht.

Selbst das Frau Holle Lied „Das soll für all die Kinder sein zur Weihnachtszeit“ und der Schneeflockentanz können nicht helfen. Erst das richtige Zusammenfügen der Liedteile von „Leise rieselt der Schnee“ war erfolgreich. Es schneite in der Jülicher Schlosskapelle, und alle Kinder waren glücklich und hatten so nebenbei mit großer Freude und Begeisterung ganz viel über Musik gelernt.

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