Müntzer Fahnenschwenker sind der Hit

Von: jago
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Königin Christiane Hintzen, Jungschützenprinzessin Katharina Hintzen und Schülerprinzessin Anna Hintzen freuten sich über die teils im Stechschritt salutierenden Abordnungen und weitere Ehrerbietungen, beispielsweise durch die eigene Fahnenschwenkergruppe. Foto: Jagodzinska

Müntz. Mit einem Umzug durchs Dorf mit anschließender Gefallenenehrung startete die St.-Sebastianus-Schützen Müntz am Samstag auf traditionelle Weise in ihr Schützenfest. Die Eröffnungsparty im Festzelt stand ganz im Zeichen der Fahnenschwenkergruppe, die ihr 30-jähriges Bestehen feiert.

Bei großartiger Stimmung, musikalisch bestens angeheizt durch die Band „Teamwork“, hatten die aktiven und ehemaligen Mitglieder der Gruppe einen umjubelten Auftritt. Ein besonderer Höhepunkt war die Ehrung des Gründers Hermann-Josef Raufuß, ohne den die erfolgreiche Entwicklung der harmonisch gewachsenen Vereinigung der Fahnenschwenker in Müntz nicht zu denken wäre.

Am Sonntagmorgen setzte Pfarrer Dieter Telorac in einer feierlichen Messe die Majestäten – Königin Christiane Hintzen, Jungschützenprinzessin Katharina Hintzen und Schülerprinzessin Anna Hintzen – in Amt und Würden ein. Im Vordergrund stand die Besinnung auf die ursprünglichen religiösen Werte der Schützenbruderschaften.

Beim Frühschoppen traf man sich nicht nur, um sich auf den großen Festumzug vorzubereiten, sondern auch für eine weitere außergewöhnliche Ehrung: Der Dank galt Franz-Josef Vaehsen für seinen 25-jährigen aufopferungsvollen Einsatz als Leiter der Offiziers- und Degenschwenkergruppe. Dass der Kirchenchor, in dem die auch Königin mitsingt, den Majestäten ein Ständchen brachte, war eine schöne Auflockerung. Nach dem offiziellen Empfang der auswärtigen Gäste setzte sich der Festzug in Gang.

Parade als Höhepunkt

Der Zug durch die festlich geschmückten Straßen des Orts wurde immer wieder mit Beifall bedacht. Als besonderer Höhepunkt gestaltete sich die Parade gegenüber der Kirche. Die zahlreichen Zaungäste auf dem Kirchenvorplatz geizten bei der Aufstellung der charmanten Königin in einem großartig zu ihrem Typ passenden pastell-fliederfarbenen Festkleid in Begleitung ihres Ehemanns Johannes Hintzen nicht mit Beifall.

Beim Vorbeimarsch der einzelnen Gruppen nahmen die Majestäten sowie Vertreter der Bruderschaft und Ehrengäste, die Ehrbezeigungen in Form von Stechschritt und Salutieren als herrliche Demonstration gelebten Brauchtums entgegen.

Neben den befreundeten Bruderschaften aus Kofferen, Spiel und Boslar-Hompesch machten Abordnungen der Feuerwehren Hasselsweiler und Mütz, der Ortsvereine, sowie die einzelnen Müntzer Schützengruppen den Festzug zu einem prächtig anzusehenden Spektakel. Für die schmissige musikalische Begleitung sorgten die Trommler- und Pfeiferkorps aus Kofferen und Körrenzig sowie der Musikverein Obspringen.

Im Verlauf des Königinnenballs stellten die Fahnenschwenker- und die Degenschwenkergruppen ein weiteres Mal ihr einzigartiges Können unter Beweis und ernteten wohlverdienten Applaus für ihre Darbietungen.

Am Kirmesmontag hatte man zum von der Jungschützengruppe vorbereiteten Frühstück ins Festzelt eingeladen, am Nachmittag standen die Kinderbelustigung unter dem Motto „Kinderolympiade“ und die Auslosung der Tombola auf dem Programm.

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