Düren/Jülich - Müll für Weisweiler: Spelthahn fordert „Heinsberger Garantie”

Müll für Weisweiler: Spelthahn fordert „Heinsberger Garantie”

Von: gep
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Düren/Jülich. Der Landrat des Kreises Düren, Wolfgang Spelthahn (CDU), besteht darauf, dass der Kreis Heinsberg bis 2017 den Müll in die Müllverbrennungsanlage (MVA) Weisweiler liefert. Anderenfalls sieht Spelthahn den „regionalen Zusammenhalt” gefährdet.

Es müsse eine Heinsberger „Garantie” geben, um sicherzustellen, dass die Anlage wirtschaftlich Bestand haben könne. Die bisherige „Verpflichtung kann nicht einfach aufgehoben werden”, sagte der Dürener Landrat an die Adresse des Kreises Heinsberg.

Die Stadt Aachen sowie die Kreise Aachen und Düren sind MVA-Gesellschafter. Bis die Anlage 2017 abgeschrieben ist, müssen sie noch erhebliche Finanzierungskosten tragen. Ohne die Abfallmengen aus dem Kreis Heinsberg, die derzeit aufgrund einer „Zwangszuweisung” in Weisweiler entsorgt werden müssen, würden sich die Betriebskosten erhöhen mit der Folge, dass die Müllgebühren in den MVA-Gesellschafterkommunen steigen würden.

Auf Kosten anderer

Sollte Heinsberg ausscheren, befürchtet Spelthahn eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft”. Während Heinsberg „auf Kosten anderer” die „Dumpingangebote” anderer Entsorger annehmen könne, müssten die anderen Kreise wegen der mangelnden Auslastung der MVA eine zusätzliche Kostenlast schultern. Das aber wäre einem „solidarischen Miteinander in der Region” nicht dienlich.
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