Jülich - Motorisierte Helfer üben zwei Tage auf der Sophienhöhe

Motorisierte Helfer üben zwei Tage auf der Sophienhöhe

Von: ma.ho.
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Gemeinschaftlich fuhr die Malteser Kradstaffel NRW von der Dienststelle Jülich des Hilfsdienstes zum Üben an und auf die Sophienhöhe. Foto: Horrig

Jülich. Die Malteser Kradstaffel NRW absolviert mehrmals im Jahr Fortbildungen, um jederzeit für kompetente Einsätze im Bereich Sanitätsdienst, Kolonnensicherung, Melden und Erkundung unterstützend bereitzustehen.

So trafen sich Mitglieder der Kradstaffel NRW, die teilweise aus Viersen, Köln, Leverkusen oder Ratingen anreisten, an der Dienststelle Jülich des Malteser Hilfsdienstes, um an einem zweitägigen Seminar teilzunehmen, das Michael Wüster aus Rödingen organisiert hatte.

Nach der Einweisung durch Rainer Petermann, den Referenten beim Generalsekretariat, startete die Gruppe der Kradmelder, überwiegend mit BMW-Geländemaschinen unterwegs, vergangenen Samstag in Richtung Sophienhöhe, wo sie ein ideales Gelände zum Üben vorfanden.

Hier bot sich den Fahrern die Gelegenheit, mit ihren Zweirädern auf trockenem Boden, Rollkies oder auch Schotter zu üben. Nach dem Geländefahren, wo so mancher schon einige Schwierigkeiten hatte, standen fahrtechnische Übungen wie das Fahren in engen Kurven oder auch das richtige Bremsen auf dem Programm. Haarig wurde es beim Slalomfahren in Schrittgeschwindigkeit. Hierbei galt es für die Aktiven, das Gleichgewicht zu halten beim Kuppeln, Gas geben, Bremsen und das alles natürlich so langsam wie möglich und ohne Bodenberührung. Weitere Themen bildeten unter anderem die Kreisfahrt oder das Ausweichen ohne Bremsen sowie nach dem Abbremsen.

Eigens für diese ganzen Übungen bauten die Verantwortlichen einen Hindernisparcours auf. Im Anschluss an das praktische Training wurde am Abend noch gemeinsam über Erfahrungen und Erlebtes gesprochen.

Der zweite Tag des Seminars führte die Kradmelder zur Abtei Mariawald oberhalb von Heimbach in die Eifel, wobei das Üben der Kolonnenfahrt angesagt war. Kaum auf dem Parkplatz vor der Abtei angekommen, ergab sich für die Seminarteilnehmer die Gelegenheit, ein Verkehrsüberwachungsmotorrad der Polizei und seine Funktionen erklärt zu bekommen. Mit großem Interesse verfolgten sie die Ausführungen des Provida-Fahrers, wobei Provida für „Proof Video Data System“ steht und von der Polizei als mobiles Verkehrsüberwachungssystem mit einer Videoanlage genutzt wird. Ein gemeinsames Mittagessen in der Abtei beendete das Seminar der Malteser Kradstaffel NRW.

„Alles in allem waren es zwei schöne Tage mit vielen Verbesserungen bezüglich der Fahrtechniken im Zweiradbereich. Man lernte den einen oder anderen auch einmal besser kennen“, zog Organisator Michael Wüster als Resümee der gelungenen Veranstaltung.

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