Mobilisieren, stabilisieren und fordern

Von: tee
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Teamgeist wird groß geschrieben bei Anja Matzerath und ihren Mitarbeiterinnen - die tragen ihre Chefin dann schon mal auf Händen. Foto: Schenk

Jülich. Hand auflegen - das hat meist etwas Esoterisches. Nicht so bei Anja Matzerath, Physiotherapeutin aus Leidenschaft. Die gebürtige Jülicherin mit dem steten Hang zur Weiterbildung ist seit fast 20 Jahren „am Patienten”.

Sie mobilisiert, stabilisiert und fordert die Kranken von 0 bis 100 Jahren im Idealfall bis zur Heilung. Jetzt war sie nach den bereits bestehenden krankengymnastischen Möglichkeiten für ihre orthopädische, chirurgische und neurologischen Tätigkeitsbereichen offen für ein neues Spezialgebiet: Seit einer Woche ist Anja Matzerath nach fünf Jahren Zusatzqualifikation frisch gebackene Osteopathin. Ein Abschluss mit überwiegend der Prüfungsnote „1”. Nicht anders hatten es die Mitarbeiterinnen von ihrer Chefin erwartet. Hierfür überraschten sie die Examinierte mit einer kleinen Prüfungsfeier.

Familienunternehmen

Mitgelitten und mitgezittert haben die acht Kolleginnen, denn vor allem der Teamgeist wird im Hause Matzerath groß geschrieben - schließlich kommen sie aus einem Familienunternehmen. Nach ihrer Ausbildung in Berlin kehrte Anja Matzerath 1991 in die mütterliche Praxis Ursula Wucherer nach Stetternich in die Wolfshovener Straße zurück und ist seit zehn Jahren neben der Seniorchefin Mitinhaberin. Vor anderthalb Jahren hat Anja Matzerath eine zweite, eigene Praxis in der Jülicher Kurfürstenstraße eröffnet.

Als Einheit verstehen sich die sechs Festangestellten, eine freie Physiotherapeutin und die zwei Chefinnen dennoch: Wöchentliche Teamsitzungen werden in Stetternich abgehalten, die internen interdisziplinären Fortbildungen, bei denen die Kolleginnen untereinander von ihren Ausbildungen profitieren, finden in beiden Praxen statt und gemeinsam geht es auch auf „teamstärkende” Ausflüge, etwa in einen Hochseilklettergarten, in der neben der Bewegung gleich noch das Miteinander und Vertrauen geübt werden kann. Und das generationsübergreifend: Die jüngste Mitarbeiterin ist 25 Jahre, die Seniorchefin fast 70 Jahre alt.
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