Mobilheime sind auch in Rödingen denkbar

Von: hfs.
Letzte Aktualisierung:

Titz. Im Titzer Handlungskonzept zur Flüchtlingsunterbringung spielt die Anschaffung von so genannten Mobilheimen eine große Rolle.

Da Containeranlagen nach Auffassung der Titzer Verwaltung zu teuer seien – eine gebrauchte Anlage für bis zu 50 Personen kostet ungefähr 460.000 Euro – werden in der Landgemeinde Mobilheime favorisiert.

Sie wären nicht nur auf dem Amelner Sportplatzgelände denkbar, sondern würden auch auf einer Parkplatzfläche südlich des Sportplatzes in Rödingen (circa 1500 Quadratmeter groß) 75 Personen Platz bieten. Dafür müssten Kosten von knapp 200.000 Euro aufgebracht werden. Vorteil gegenüber der Lösung Ameln: in Rödingen fallen so gut wie keine Erschließungskosten an, während in Ameln eine komplette Abwasserbeseitigung installiert werden müsste.

Das Verwaltungskonzept beinhaltet auch die Personalseite: Neben dem bereits eingesetzten Hausmeister müsste eine weitere Stelle zu seiner Unterstützung bei der Betreuung der Asylbewerbereinrichtungen geschaffen werden. Zusatzkosten sollen im Personaletat eingespart werden.

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