Mittelrheinliga: Freihaldenhoven findet mit Ruhe zur klaren Linie

Von: tm
Letzte Aktualisierung:
13210356.jpg
Borussia Freialdenhoven, hier mit Yannick Kuhnke (l.) am Ball, brauchte eine Halbzeit, um den Gegner Wesseling-Urfeld in die Schranken zu weisen. Foto: Kròl

Freialdenhoven. Erleichterung und Zufriedenheit spiegelten sich im Gesicht von Trainer Wilfried Hannes nach dem Abpfiff. Am Ende überzeugend hatte Borussia Freialdenhoven die keineswegs geliebte Spielvereinigung Wesseling-Urfeld glatt mit 4:1 (2:1) besiegt.

„Wesseling hat es in der ersten Halbzeit geschafft, unseren Spielrhythmus zu brechen“, ärgerte sich Hannes zunächst. Vom Anpfiff weg hatten die Gäste mit ihrer aggressiven Spielweise für viel Hektik gesorgt und die Borussen damit angesteckt. Immer wieder musste Schiedsrichter Markus Meier unterbrechen. Unnötiges Beispiel für die Hektik war eine gelbe Karte, die sich Keeper Sascha Rodemers einhandelte, der außerhalb des Spielfeldes einen „Kontakt“ mit einem Wesselinger Spieler hatte.

Da half auch die Führung durch Philipp Simon in der 14. Minute wenig, als der Gefoulte einen Strafstoß selbst ausführte und sicher verwandelte. Und auch das 2:0 durch Kevin Kruth (26.) brachte keine Ruhe in die Partie. Ein unnötiges Handspiel bescherte den Gästen einen Elfer, den David Strack zum Anschluss nutzte (31.); und schon war die Partie wieder offen.

Herrliche Tore

„In der zweiten Halbzeit haben wir dann endlich zu unserem Spiel gefunden und herrliche Tore erzielt“, konnte sich Hannes schließlich freuen. Sein Kompliment galt Kruth und Moritz Kraus, der seinen ersten Treffer in der Saison erzielte. Die letzte halbe Stunde gehörte eindeutig den Hausherren, die ab der 76. Minute auch in Überzahl spielten, weil Jan Gran mit Gelb-Rot vom Platz musste. Da spielte es auch kaum noch eine Rolle, dass Kruth einen Foulelfer in der 84. Minute vergab.

„Da muss man durch“, zeigte sich Mark Szymczewski nach dem Abpfiff ungerührt mit einem Blick auf seine hellroten Striemen am Oberarm. „Man darf sich nicht davon anstecken lassen.“

Auch sein Trainer Winnie Hannes hatte vor der Partie davor gewarnt: „Wesseling ist ein sehr unbequemer Gegner, da wird auch viel Stimmung von außen auf das Spielfeld getragen.“ Diesmal brauchte Borussia Freialenhoven gute 45 Minuten, um die Hektik abzuschütteln und spielerisch zu zeigen, wer Herr auf dem Rasen war.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert