Mittelrheinliga: Freialdenhoven und Wegberg trennen sich Unentschieden

Von: Thomas Mauer
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Die Führung für Wegberg-Beeck köpft hier Nico Czichi (Nr. 6). Freialdenhovens Torhüter Ivica Ljubicic machte dabei keine überzeugende Figur. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Mit einer starken Leistung hat Borussia Freialdenhoven den Anspruch untermauert, im Konzert der Großen in der Mittelrheinliga mitzuspielen. Beim Tabellenführer und Absteiger aus der Regionalliga FC Wegberg-Beeck erspielten sich die Borussen ein 1:1 (1:0) und waren am Ende dem Sieg näher als die Hausherren.

Freialdenhovens Trainer Winnie Hannes hatte vorab gefordert, gegen eine solche Mannschaft müsse man mutig spielen, und seine Schützlinge entsprechend auf- und eingestellt. Ein wenig zur Überraschung der Wegberg-Beecker spielten die Borussen vom Anpfiff weg Pressing über den ganzen Platz und setzten damit den Tabellenführer mächtig unter Druck. Meist zwei oder gar drei Spieler griffen den Ballführenden an und provozierten damit viele Fehlpässe der Beecker.

Die lösten sich erst nach einer halben Stunde. Die Führung für die Platzherren durch Nico Czichi (32.) fiel überraschend und war auch nicht astrein. Schiedsrichter Martin Tietze sah jedoch kein Foul vorher an Jumpei Ebisu. Es war indes nur eine der wenigen Situationen, in denen sich die Abwehr der Borussen durch einen langen Ball überraschen ließ.

Denn auch nach dem Treffer änderte sich am Spielgeschehen nichts. Die Intensität der Begegnung spiegelte sich auch ein wenig in der Verletzung von Marius Müller wider, als gleich drei Spieler zusammenprallten und Müller dann ausgewechselt werden musste. Dennoch war die Partie stets fair.

Strammer Freistoß

Bezeichnend war auch der Ausgleich in der 69. Minute durch Christian Kreutzer. Bei einem Freistoß auf halbrechter Position legte sich der Verteidiger den Ball zurecht und trat in Ronaldo-Manier einige Schritte rückwärts. Der mit großer Kraft getretene Ball wurde noch von einem Verteidigerkopf ein wenig abgefälscht, war aber so stramm, dass Torhüter Stefan Zabel die Arme nicht mehr rechtzeitig nach oben bekam.

„Für mich war das heute hier ein hoch verdienter Punkt“, bekannte Borussen-Trainer Wilfried Hannes mit viel Selbstbewusstsein. „Wir haben heute eine Taktik gewählt, die auch ein entsprechendes Risiko barg. Aber wenn man gegen Beeck spielt, muss man mutig sein. Und wir waren heute topfit, topwach und hoch motiviert.“ Das Ergebnis bestätigt ihn.

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