Mittelrheinliga: Freialdenhoven bestätigt aufsteigende Tendenz

Von: tm
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Ein gutes Spiel von beiden Mannschaften erlebten die Zuschauer in Freialdenhoven. Das Bild zeigt Moritz Kraus (Mitte) in Aktion. Foto: Kròl

Freialdenhoven. „Das war bislang unser bestes Spiel“, stellte Freialdenhovens Trainer Wilfried Hannes hinterher mit Überzeugung fest. Dabei hatte seine Borussia nicht einmal gewonnen. Gegen den angereisten SV Bergisch Gladbach reichte es zum 1:1 (1:0). Und alle waren zufrieden.

Nach einer sehr gut verlaufenen Vorbereitungsphase war Freialdenhoven beim Saisonstart nicht so recht in Tritt gekommen. Erst eine Woche zuvor war der Knoten bei Viktoria Arnoldsweiler geplatzt. Und nun reichte die Mannschaft gleich noch eine Steigerung nach. Der vom Trainer geforderte Einsatzwille und die Laufbereitschaft bei allen Akteuren machten es möglich.

Denn die Gäste waren wohl von einem Abstiegsplatz angereist, Wilfried Hannes hatte jedoch betont, dass er den SV für eine der stärksten Mannschaften in der Liga hält, die bislang nur noch nicht so recht in Tritt gekommen sei. Und genau das wollte er mit seinen Akteuren auch am vierten Spieltag nicht zulassen.

Denn wie stark Bergisch Gladbach sein kann, demonstrierten die Gäste beim 1:1-Ausgleich. Eine Balleroberung in der gegnerischen Hälfte, ein kluger Steilpass in den Strafraum und ein exzellenter Marvin Steiger mit einem sehenswerten Schuss aus spitzem Winkel. Zwei Patzer auf Freialdenhovener Seite unterstützten dieses Tor, die Leistung unterstrich aber auch die Fähigkeiten der Gäste. Trainer Thomas Zdebel war demzufolge auch zufrieden mit dem Ergebnis, zumal er eine starke zweite Hälfte seiner Mannschaft sah.

Konditioneller Abbau

„Uns hat der Ausfall von Gerard Sambou ein wenig aus dem Rhymthmus gebracht“, haderte hingegen Trainer Hannes ein wenig. Denn die Gäste hatten mehr und mehr die Kontrolle auf dem Rasen übernommen. „Mir war schon klar, dass wir so ein Spiel wie in der ersten Halbzeit nicht über 90 Minuten durchstehen würden“, erklärte Hannes den Abbau.

So blieben die Bergisch Gladbacher ständig gefährlich, Mittelfeld und Abwehr der Borussia verhinderten jedoch Zählbares in einer auch zunehmend hektischeren Partie. Dafür trug Schiedsrichter Rene Heinen ein wenig mit die Verantwortung, denn seine Entscheidungen sorgten auf beiden Seiten mehrfach für Verwirrung und Unverständnis. Einer der Leidtragenden war Freialdenhovens Okan Dikenli, der kurz vor Schluss die gelbrote Karte kassierte.

Man muss dem Schiedsrichter jedoch bescheinigen, dass er die insgesamt gesehen sehr faire Partie stets im Griff hatte und sicher leitete.

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