Jülich - Mittelrheinliga: Erster Saisonsieg für die Germania

Mittelrheinliga: Erster Saisonsieg für die Germania

Von: hfs.
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Andreas Elsig (r.) kommt einen Schritt zu spät gegen den Junkersdorfer Torwart Sebastian Masuch. Foto: Król

Jülich. Hat die Germania aus Lich-Steinstraß nun die Kurve bekommen? Natürlich hoffen das die Verantwortlichen nach dem 2:0-Sieg bei Viktoria Köln. Einen kleinen Rückschlag im Kampf um die Spitzenposition muss Freialdenhoven hinnehmen.

Das 1:2 auf eigenem Platz gegen Junkersdorf bedeutet das Abrutschen auf Platz 5.

Borussia Freialdenhoven: „Wir waren einfach im ersten Durchgang immer zu weit weg vom Mann. Das Spiel lief an uns vorbei”, zeigte sich Achim Gehlen als Verantwortlicher an der Außenlinie - Trainer Wilfried Hannes fehlte aus privaten Gründen - enttäuscht über das Auftreten der Truppe.

Es fehlte die Zuordnung, so dass der Gast schon in der 8. Minute zum 1:0 kam. „Nach einem Einwurf von der Außenseite kann der Spieler unbedrängt abziehen. Unser Torhüter Rodemers hatte absolut keine Chance.” Und der hatte auch keine Abwehrmöglichkeit, als das 0:2 durch De Souza bejubelt wurde. „Der Rückstand spiegelt einfach die Feldüberlegenheit von Junkersdorf wieder”, registrierte Gehlen im ersten Durchgang lediglich zwei Chancen für die Borussia. Die, räumte Junkersdorf Trainer Daniel Zillken nach dem Spiel ein, „durchaus zu Toren hätten führen können.”

Doch so erlebte er nur den Anschlusstreffer der Gastgeber zum 1:2 in der 78. Minute durch Kruskopf. „Für uns war es zu diesem Zeitpunkt aber schon zu spät”, bilanzierte Achim Gehlen, der sich lediglich darüber aufregte, dass Andreas Elsig in der 86. Minute noch die rote Karte sah. „Er läuft seinen Gegenspieler ab, grätscht dann zum Ball”, sah Achim Gehlen in dieser Situation ein Allerweltsfoul.

Nicht so der Unparteiische. Der zückte direkt den roten Karton, da der Borusse schon zuvor mit Gelb verwarnt worden war. Am Sonntag muss Freialdenhoven zu Wesseling-Urfeld.

Germania Lich-Steinstraß: „Die Vorgaben wurden strikt eingehalten. Die Disziplin stimmte, und wir sind als Mannschaft aufgetreten”, sah Germanen-Trainer Gerd Daun die wesentlichen Gründen für den Sieg in Köln.

Es war der erste in dieser Saison, denn der Start in die neue Serie war äußerst schlecht. „Weil wir in den bisherigen drei Spielen keine Geduld im Spielaufbau gezeigt haben, immer blind nach vorne gerannt sind.” Dieses ungestüme Verhalten legte die Germania nun in Köln ab, hinzu kam in der Defensive eine hundertprozentige Sicherheit.

„Wir haben in den gesamten 90 Minuten keine einzige Torchance für den Gastgeber zugelassen.” Daun war zufrieden und hofft nun auf die Kehrtwende. „Dieser Sieg stärkt das Selbstbewusstsein. wir können beruhigt die Aufgabe gegen Wegberg-Beeck angehen.”

Ein Gegner, der vor der Saison als erster Anwärter auf die Meisterschaft gehandelt wurde, aber mit nur zwei Siegen in vier Spielen den Weg zum Möhnewinkel antritt und damit auf Platz 6 steht.
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