Mittelrheinliga: Borussia präsentiert sich als Mannschaft

Von: tm
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Dribbelstark und quirrlig: Philipp Simon (rotes Trikot) zieht die Angreifer auf sich. Hier versucht es ein Abwehrspieler vergebens, ihn vom Ball zu trennen. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Einen Sprung nach oben in der Tabelle vollführte Fußball-Mittelrheinligist Borussia Freialdenhoven nach dem Spiel beim TV Herkenrath. Der 4:0-Sieg (2:0) spiegelt jedoch nach Ansicht von Trainer Winnie Hannes keinesfalls den Spielverlauf wider.

„Ich bleibe dabei, Herkenrath ist eine gute Mannschaft.“ Das Kompliment von Hannes war keineswegs gekünstelt, immerhin hatte er auch vor der Partie bereits auf die Stärken der Mannschaft aus dem Bergischen hingewiesen. Der Sieg entsprang mehr der mentalen Stärke der Borussen. Zudem hatte der Trainer taktisch geschickt ein wenig umgestellt.

„Wir wussten, dass Herkenrath meist durch die Mitte kommt. Deshalb haben wir mit zwei Sechsern gespielt.“ In der Mitte der Abwehr sorgten Admir Terzic und Alexandru Daescu dafür, dass die gegnerischen Angriffe auf ein Bollwerk trafen und verebbten. Im Gegenzug setzen die Flügelstürmer der Borussia an diesem Tag die Akzente im Angriff. Alle vier Treffer entstanden über einen erfolgreichen Lauf über die Außenbahnen.

Den ersten initiierte Yannick Kuhnke, der mit einem strammen Querpass Philipp Simon so bediente, dass dieser nur noch aus kurzer Distanz einschieben musste (15.). Auch dessen zweiter Treffer kam nach einem Querpass von der Außenseite zustande. Der Volleyschuss war mit vollem Risiko genommen und ging gut (36.).

Mit entscheidend für den Sieg war nach des Trainers Ansicht die Verteidigungsarbeit nach dem zweiten Treffer, denn da machte Herkenrath richtig viel Druck. Die Borussia konnte sich in dieser Phase auf ihren Torhüter Stefan Kemmerling verlassen, der mit zwei hervorragenden Aktionen seine Mannschaft in Führung hielt. „Bei einem Gegentreffer hätte die Partie womöglich eine ganz andere Entwicklung genommen“, ist sich Hannes sicher.

So aber bestimmte Freialdenho-ven die Begegnung gegen einen Gegner, dem mit zunehmender Spieldauer der Wille verloren ging. Auch der dritte Treffer von Kevin Kruth (84.) war von außen vorbereitet, der Pass kam von Gerard Sambou. Und beim vierten Tor lief Pascal Schneider in einen Pass, sein Schuss war mit vollem Risiko genommen und von Erfolg gekrönt (89.).

„Wir waren keine vier Tore besser, aber der Sieg geht natürlich völlig in Ordnung“, zollte Hannes dem Gegner Respekt, lobte aber gleichzeitig die sehr gute mannschaftliche Geschlossenheit seiner Akteure.

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