Freialdenhoven - Mittelrheinliga: Borussia Freialdenhoven nimmt den Kampf an

Mittelrheinliga: Borussia Freialdenhoven nimmt den Kampf an

Von: tm
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Exzellente Technik und großes Durchsetzungsvermögen: Gerard Sambou (Nr. 10) ist schwer vom Ball zu trennen. Foto: Mauer

Freialdenhoven. Mit erhobenen Kopf konnte Borussia Freialdenhoven die Heimreise antreten. In einer hitzigen Atmosphäre entriss die Mannschaft dem VfL Vichttal mit einem 2:1 (1:0) drei wichtige Punkte.

„Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen“, klang ein zufriedener und auch ein wenig stolzer Trainer Wilfried Hannes. „Sie hat den Kampf angenommen und dagegen gehalten.“ Borussias Trainer fügte mit der Erfahrung eines Ex-Profis noch hinzu: „Hier in Vichttal werden nicht viele Mannschaften gewinnen.“

Gemeint waren damit der sehr kleine Platz, der zu einem völlig veränderten Spielverhalten führte, und eine sehr aufgeladene Stimmung unter Spielern und Zuschauern. Der VfL hatte bis zum Sonntag noch kein Meisterschaftsspiel verloren, was auch ein Beleg für die Heimstärke war. Jeder Torabschlag landete im gegnerischen Strafraum, jeder Einwurf geriet leicht zu einem Eckball.

Auf diese Weise ging die Borussia auch in Führung. Ein Eckball von Oskar Tkacz flog in den Strafraum, Okan Dikenli timte seinen Sprung am besten und drückte mit dem Kopf ein (18.). Den anschließenden Sturmlauf der Gastgeber überstand Freialdenhoven bis zur Pause. „Wir konnten den Gegner einigermaßen gut von unserem Strafraum weghalten“, sagte Hannes.

Der Coach organisierte in der Halbzeit seine Elf, die nach dem Pausenwechsel deutlich an Stärke zunahm. Allerdings spielte dann auch Schiedsrichter Mario Heller eine wichtige Rolle, denn zwei rote Karten und der Platzverweis für den Vichttaler Trainer sprachen auch nach Hannes‘ Ansicht nicht für eine souveräne Spielleitung. So viel Turbulenzen nutzte wenigstens ein abgeklärter Gerard Sambou, der einen Querschläger volley im Tor der Gastgeber versenkte (63.).

Ruhe kam dann allerdings nicht ins Spiel. „Wir haben uns dann vielleicht zu sicher gefühlt und einen Gang zurück geschaltet“, analysierte Freialdenhovens Trainer. Denn die Gäste kamen noch einmal zurück (87.). Mit einem verwandelten Handelfmeter, „ganz klar angeschossen“, und einer üppigen Nachspielzeit von zehn Minuten belebte der Unparteiische die Hektik zusätzlich. Und auch eine gelb-rote Karte gegen Vichttal war nach Hannes Ansicht ziemlich überzogen.

„Wir haben Vichttal die erste Heimniederlage beigebracht, das ist aller Ehren wert“, lautete sein abschließendes Urteil über einen in jeder Hinsicht stürmischen Nachmittag.

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