Mittelrheinliga: Borussia Freialdenhoven besiegt Alemannia Aachen II

Von: tm
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Trainer Wilfrie Hannes hatte an der Leistung seiner Elf nichts auszusetzen. Foto: Kròl

Freialdenhoven. Auch die personelle Verstärkung „von oben“ half nichts. Die zweite Mannschaft von Alemannia Aachen musste sich der angereisten Borussia aus Freialdenhoven auch im Rückspiel der Meisterschaft mit 0:2 (0:1) geschlagen geben.

Die Mannschaft von Trainer Winnie Hannes bestätigte damit die gute Form aus einer ehrenhaften Niederlage gegen Viktoria Köln.

„Aachen hatte sechs Spieler aus der Ersten“, stellte Hannes hinterher mit Genugtuung fest. Denn auch diese Verstärkung verhinderte nicht, dass Gerard Sambou mit einem satten Fernschuss nach einer guten Viertelstunde (18.) die Führung erzielte. Und sie verhinderte auch nicht, dass Kelly Ajuya im Nachsetzen zum 2:0 traf (72.). Ein gut aufgelegter Yannick Kuhnke hatte gute Vorarbeit geleistet.

Ausschlaggebend an diesem Tag war wieder einmal das „Bollwerk“, wie Trainer Hannes es mit Zufriedenheit bezeichnete. Die Abwehr von Freialdenhoven – und diesmal auch besonders Torhüter Sascha Rodemers – ließen keine großen Chancen der Gastgeber zu. Im Zweifelsfall streckte sich der Keeper und fischte die wenigen gefährlichen Bälle weg.

„Nach dem schweren Spiel am Mittwoch gegen Viktoria Köln habe ich bewusst die gleiche Aufstellung für Aachen gewählt“, hob Hannes hervor. „Die hatten sich so gut verkauft, da sollten sie auch eine Belohnung bekommen.“ Darin eingeschlossen war auch der eingewechselte Fabian Jopek, der diesmal von Anfang an spielte.

Hannes hatte einen Sturmlauf der Alemannen erwartet, sein Mittelfeld verhinderte dies. Im Gegenteil, nach des Trainers Ansicht wurden der Borussia zwei Elfmeter verwehrt. „Mit der Schiedsrichterleistung bin ich nicht einverstanden. Der war schwach.“

So blieb der Sturmlauf aus, die Borussia konnte ihr Spiel entfalten. Positiv wirkte sich dabei der Flügelwechsel von Mark Szymczewski aus, der diesmal auf der rechten Seite spielte und sich mit Kuhnke gut ergänzte. Und auch das Mittelfeld steigerte sich noch zum letzten Spiel, denn Sambou traf nicht nur erfolgreich, sondern spielte auch mit deutlich mehr Einsatz. „Die Mannschaft hat Aachen niedergekämpft.“ Ein Lob und Anerkennung aus des Trainers Mund.

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