Freialdenhoven - Mittelrheinliga: Borussia bleibt weit unter den eigenen Möglichkeiten

Mittelrheinliga: Borussia bleibt weit unter den eigenen Möglichkeiten

Von: tm
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Gegen den Aufsteiger ließen die Borussen – am Ball Alexandru Daescu – die klare spielerische Linie vermissen. Foto: Kròl

Freialdenhoven. Die Wiedergutmachung nach der Auftaktpleite klappte im ersten Heimspiel nicht so recht. Das 1:1-Unentschieden von Borussia Freialdenhoven gegen den Aufsteiger SV Breinig ließ am Ende einige Fragen offen, deren Beantwortung für den weiteren Verlauf der Saison sicher hilfreich ist.

„Das Ärgerlichste heute war der Fußball, den wir gespielt haben“, fasste Trainer Wilfried Hannes klar zusammen. Ihn hatte die Vorstellung seiner Mannschaft überhaupt nicht überzeugt, gerade weil er weiß, dass seine Akteure deutlich besser sein können. Hannes ließ dabei auch den frühen Ausfall von Pascal Schneider (12.) nicht gelten. Mit ausgekugelter Schulter musste der Linksaußen ins Krankenhaus. „Das war sicher ein Schock für uns, aber die Spieler kommen damit eigentlich gut klar. Das kann niemals eine Entschuldigung sein.“

Die Gäste reagierten scheinbar besser, denn nur sieben Minuten später fiel die Führung durch Jan-Hendrik Rother. „Wie aus dem Nichts“, urteilte Hannes. Dabei fiel allerdings auf, dass Freialdenhovens Verteidigung gleich dreimal einen Schritt zu spät kam. „Die waren sich nicht einig“, ärgerte sich der Trainer.

Erst danach bewies Freialdenhoven mehr Stärke, brauchte aber eine Standard-Situation zum Ausgleich. Der gefühlvolle Heber von Takato Fukuhara war sehenswert und lässt für die Zukunft hoffen. Dass ein Platzverweis von Cedric Laschet auf Breiniger Seite diesem Freistoß vorausging, verbesserte die Situation der Borussen zusätzlich.

Aber die Hausherren taten sich gegen sicher aufopferungsvoll kämpfende Gäste sehr schwer. „Das war für mich ein Grottenkick, von hinten bis vorne.“ Das Urteil des Trainers schloss auch die zweite Halbzeit mit ein, in der Freialdenhoven den Druck erhöhte, aber einfach kein Mittel fand, Torhüter Denis Jansen ernsthaft in Verlegenheit zu bringen.

Aus ganz kurzer Distanz schaffte es Kevin Kruth nicht, den Ball über die Linie zu bugsieren. Auf der anderen Seite musste die Querlattte herhalten, damit nicht sogar eine Niederlage in Blickweite rückte. „Wir haben es einfach nicht geschafft, Druck aufzubauen. Wir hatten uns viel vorgenommen, aber wir rufen es einfach nicht ab. Einige können viel mehr.“ Die Enttäuschung war beim Trainer sehr groß, zumal die Gäste in Unterzahl spielerisch zu besiegen waren. „Da haben wir zu wenig Fußball gespielt, aber wir haben es auch viel zu kompliziert gemacht, anstatt den einfachen Ball zu spielen.“

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