Aldenhoven - Mitreißendes Konzert der „Glory Gospel Singers“

Mitreißendes Konzert der „Glory Gospel Singers“

Von: rb
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Das Foto zeigt die Mitglieder der „Glory Gospel Singers“ mit der Leiterin Phyliss McKoy-Joubert (2. von rechts). Foto: Blanche

Aldenhoven. Wer einmal ein Gospelkonzert miterlebt hat, der weiß, dass es sich hierbei um eine recht lebendige und quirlige Art der geistlichen Chorgesanges handelt, bei der das Publikum nur allzu gerne mit einstimmt in die eingängigen Verse, die allesamt eine frohe Botschaft verkünden sollen.

Längst hat der Gospelgesang seinen Siegeszug rund um die Welt angetreten und ist heute nicht mehr nur noch die musikalisch-christliche Glaubensbekundung von afroamerikanischen Gläubigen.

Das Publikum in der vollkommen ausverkauften Aldenhovener evangelischen Kirche hatte kürzlich sogar das Vergnügen, die amerikanische Originalversion des Gospelchors begrüßen zu können. Mit den „Glory Gospel Singers“ unter der Leitung von Phyliss McKoy-Joubert erlebte das Publikum den schwungvollen Auftritt eines Chores aus dem Heimatland des Gospel, der seit 1995 von New York ausgehend in der ganzen Welt Auftritte feiert.

So trat der Chor im Laufe der letzten 20 Jahre bereits in berühmten europäischen Kirchen wie dem Hamburger, der Nikolaikirche in Potsdam, dem Aachener Dom oder der Cathédrale von Orléans auf. Und mit jedem Lied, das die „Glory Gospel Singers“ vortrugen, wurde das zu Beginn bereits gut gelaunte Aldenhovener Publikum noch lebendiger. Nach anfänglichem Mitklatschen und Mitsingen, hielt es nach kurzer Zeit bereits niemanden mehr auf den Stühlen, und als der Gospelchor zum Mitwirken einiger Zuhörer auf der Bühne einlud, fanden sich im Handumdrehen genügend Freiwillige.

Mit einer gehörigen Portion Freude im Herzen und donnerndem Applaus verabschiedete sich das begeisterte Auditorium von den Sängerinnen und Sängern, die nun ihrem Heimweg nach New York antraten, während in Aldenhoven wohl noch längere Zeit „Go down, Moses“, „Kumbaya“, „Oh, when the saints“ oder „Swing low, sweet chariot“ gesungen oder zumindest in freudiger Erinnerung gesummt wird.

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