Freialdenhoven - Mit später Erkenntnis einen Punkt errungen

Mit später Erkenntnis einen Punkt errungen

Von: tm
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Der Blick bleibt sorgenvoll. Ans Aufgeben verschwendet Trainer Wilfried Hannes allerdings keinen Gedanken.

Freialdenhoven. Die mahnenden Worten von Trainer und Verein scheinen die Spieler von Borussia Freialdenhoven wach gerüttelt zu haben. Am vergangenen Wochenende besann sich die Mannschaft gegen den TSC Euskirchen und konnte nach dem 2:2 wenigstens einen Punkt mit heim nehmen.

„Für die Moral war der Punkt wichtig“, zog Trainer Hannes eine nüchterne Bilanz. „Wir waren schon weg, aber nun haben wir noch alle Chancen.“ Gemeint war damit der 0:2-Rückstand bis zur Mitte der zweiten Halbzeit, der die Borussen wachrüttelte. In der letzten Viertelstunde zeigte die Mannschaft dann endlich wieder die Leistung, die sie in der Hinrunde bis zur Winterpause ausgezeichnet hatte.

Der frühen Führung der Gastgeber durch Peter Drosdziok (12.) ging zunächst eine gute Chance der Borussen voraus, die Fabian Jopek jedoch nicht erfolgreich abschließen konnte (7.). Auch nach dem Rückstand hatte Kelly Ajuya Gelegenheit zum Ausgleich (23.). Der TSC spielte mit, obwohl es für die Mannschaft um nichts mehr geht. Im Gegenteil musste Torhüter Sascha Rodemers bis zur Pause mehrmals (23., 43., 44.) mit seinem Können Schlimmeres verhindern.

Das 2:0 durch Frank Schroden (53.) musste Freialdenhoven wach gerüttelt haben. Mit der wenig erfreulichen Aussicht, alle eigenen Aktionsmöglichkeiten zu verlieren und das Heft aus der Hand zu geben, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Der Anschlusstreffer durch Mark Szymczewski kam vielleicht ein wenig glücklich zustande, aber er verlieh dem Team auch den Willen, den es in der Liga braucht, will man nicht absteigen.

„Wir haben uns noch nicht aufgegeben“, stellte Trainer Wilfried Hannes unmissverständlich klar. Ihm hatte die Reaktion seiner Spieler gefallen. „Alle haben heute gekämpft.“ Im Hinspiel hatte seine Borussia 2:2 gespielt und am Ende noch 2:3 verloren. Diesmal lag ein Sieg für Freialdenhoven sogar im Bereich des Möglichen, letztlich kam aber die Offensive zu spät.

Unglücklich für Freialdenhoven war unterdessen, dass der direkte Konkurrent Merten beim Schlusslicht Troisdorf gewann und damit an Freialdenhoven vorerst vorbei zog. Gegen die Troisdorfer hatte sich Borussia Freialdenhoven eine Woche vorher gründlich blamiert und wichtige Punkte liegen gelassen. „Am Ende wird noch das Torverhältnis wichtig“, mutmaßte Trainer Hannes mit Blick auf das Restprogramm.

Der SV Merten spielt immer eine Woche später gegen den Gegner, gegen den Freialdenhoven zuvor antreten muss.

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