Jülich - Mit schneller Sterilisation ist allen sehr geholfen

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Mit schneller Sterilisation ist allen sehr geholfen

Von: ptj
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Scheckübergabe im „Franziskaner”: In einem netten Ambiente mit geladenen Gästen und einer Tombola wirbt SAMT weiter um Hilfe für Schutzbedürftige. (v.l.) SAMT-Vorsitzende Irene Launer-Hill, Hartmut Prüss und Marie-Theres Innecken-Prüss. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Tieren und Menschen in Not zu helfen”, ist sowohl der Grundgedanke des gemeinnützigen Vereins „Soziale Arbeit für Mensch und Tier” (SAMT) als auch der Leitspruch der Innecken-Prüss-Stiftung, die 2007 ihr eingebrachtes Kapital zum ersten Mal ausschütten konnte.

So lag es nahe, dass die Stiftung den Verein unterstützte. Dies tat sie auch von Anfang an. Von ehemals 400 über 500 Euro steigerte sich der adventliche Obolus in diesem Jahr auf 1000 Euro. Diesmal ist die Spende dem Kastrationsprojekt für Katzen und Kater von Tierhaltern mit geringem Einkommen zugedacht. Dieses Projekt startet SAMT ab Januar mit bisher fünf Tierärzten in Jülich, Aldenhoven und Niederzier.

„Das Vorhaben ist eine gewaltige Aufgabe, dadurch kann man viel Not verhindern”, sagte Marie-Theres Innecken-Prüss, die gemeinsam mit ihrem Mann in diesem Jahr zwei weitere Vereine mit einem höheren Betrag unterstützt. „Ehrenamtliches Engagement darf nicht am Geld scheitern”, betonte Hartmut Prüss.

Gering verdienende Katzenbesitzer erhalten gegen Vorlage ihres Personalausweises sowie einer Sozialhilfe- (SGB II) oder Rentenbescheinigung bei SAMT einen Gutschein zur Kastration bei einem der mitwirkenden Tierärzte. So tragen sie nur ein Drittel der Kosten.

Unerwünschte Katzen(kinder) werden oft ausgesetzt, misshandelt und wie Wegwerfware behandelt oder die armen Tiere verenden durch Parasitenbefall oder Katzenschnupfen. Die Zahl der verwilderten Straßenkatzen steigt beständig. Neben dem Ziel, den steten Zuwachs an weiteren frei lebenden Katzen zu stoppen, verhindert die Kastration Dauerrolligkeit und damit zusammenhängende Stress-Symptome.

Eine stärkere Menschenbezogenheit bedingt ein geringeres Bedürfnis zu streunen, was wiederum das Unfallrisiko vermindert. Die Lebenserwartung einer kastrierten Katze ist doppelt so hoch. Damit erweist sich als Tierfreund, wer seine Katze diesem Eingriff unterzieht. „Wir geben jeden Cent aus für die Tiere und für nichts, was nicht unbedingt sein muss”, unterstreicht SAMT-Vorsitzende Irene Launer-Hill.

Sie weist darauf hin, dass „das Projekt für Leute bestimmt ist, die ihre Tiere bereits längere Zeit haben und uns nicht kannten”. Mit den gespendeten 1000 Euro „wird das Projekt angeschubst. Damit ist gerade mal die Hälfte abgedeckt. Jede Spende hilft”, betont die Tierfreundin
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